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Aktuelles

Hier finden Sie Neuigkeiten und Informationen aus Österreich, Europa und der Welt zu aktuellen Entwicklungen unter anderem in den Bereichen »Public Value«, »öffentlich-rechtliche Medien«, sowie »Qualitätsjournalismus«.
 
2016-10-31

Die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) hat ein neues Papier zur Service-Public-Debatte veröffentlicht. Mit der Deklaration „Für alle“ will das Medienhaus seine Haltung klar darlegen und gleichzeitig einen Beitrag zur Diskussion leisten – frei nach dem Motto: Hier stehen wir und hier wollen wir bleiben! Mit dem Positionspapier soll dabei nicht nur klar festgehalten werden wofür die SRG einsteht, sondern auch wohingegen sie sich wehrt und wohin sie sich entwickeln will.

Im Rahmen der Publikation pocht die SRG unter anderem auch auf die Notwendigkeit eines unabhängigen Medienhauses für die freie, fundierte Meinungsbildung. Außerdem wird auch in Bezug auf die Weiterentwicklung des Unternehmens Stellung bezogen: Die SRG will in der Zukunft offen und veränderungsbereit noch näher an das Publikum rücken und das Angebot für die Jungen ausbauen.

Den Link zu „Für alle“ finden Sie hier.

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2016-10-18

The Guardian reports that the UN human rights council (HRC) has adopted a ground-breaking, comprehensive resolution aimed at protecting journalists and demanding the release of all journalists who have been arbitrarily detained. It urges the reform of laws designed to obstruct editorial work, and calls on states not to interfere with the use of encryption and digital security tools that enable anonymity. The HRC`s initiative was welcomed by media freedom groups; however, several journalists’ organizations, press freedom bodies and human rights campaigners expressed concerns about an existing lack of mechanisms in place to enforce the UN’s calls.

The International Federation of Journalists (IFJ) - for example - pointed out, that mechanisms to enforce the UN’s calls were limited or non-existent. Courtney Radsch, of the Committee to Protect Journalists (CPJ), also spoke about the need for “more concrete action from member states, including revision of legal frameworks that threaten media independence.”
With the resolution, the HRC strives to ensure greater complementarity between existing UN agencies and mechanisms tasked with ensuring the safety of journalists. The resolution was an initiative of Austria together with Brazil, France, Greece, Morocco, Qatar and Tunisia. “The fact that the resolution was co-sponsored by more than 80 states and adopted by consensus, underlines its significance and adds to its importance. After this latest success, we will remain committed to supporting the safety of journalists both in the UN Human Rights Council as well as in other international fora,” Austria´s foreign Minister Sebastian Kurz said.

More Info can be found here; the article also provides a link to the full text of the resolution.

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2016-10-18

Das ZDF stellte Anfang Oktober dem Fernsehrat in Mainz einen Bericht zu den Themen „gesellschaftliches Engagement“ und „unternehmerische Verantwortung“ vor. Erstmals veröffentlicht damit ein deutscher, öffentlich-rechtlicher Sender eine Aufzeichnung zu seinen Nachhaltigkeitsbestrebungen, die auch dem nationalen Nachhaltigkeitskodex entspricht.
Unter dem Titel "Verbindlich Werte vermitteln" zeigt der Bericht die Vielfalt der Sendeanstalt in ihrem gesellschaftlichen, sozialen und ökologischen Handeln auf und informiert über Aktivitäten in den Bereichen Strategie, Prozessmanagement, Umwelt und Gesellschaft. Die Berichterstattung orientiert sich in Struktur und Inhalt an etablierten Dimensionen von Corporate Social Responsibility (CSR). Intendant Dr. Thomas Bellut: "Das ZDF engagiert sich für Nachhaltigkeit, auch um in seinem Programm glaubwürdig zu sein."

Mit der Veröffentlichung des Berichts strebt das ZDF auf eine gute Positionierung der Sendeanstalt in Bezug auf die EU-Berichtspflicht an, nach der bestimmte Unternehmen ab 2017 zur Berichterstattung nichtfinanzieller und die Diversität betreffender Informationen angehalten werden.

Der ZDF-Nachhaltigkeitsbericht steht unter dem Link www.engagement.zdf.de zur Verfügung.

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2016-10-14

Was ist wahr und was ist falsch? Im digitalen Rausch der Online-Welt sind Stories, Nachrichten und Bilder dann erfolgreich, wenn sie geklickt und geteilt werden. Am Smartphone schauen alle News gleich aus, egal ob sie glaubwürdig sind oder nicht. „Go viral or die“ lautet die Devise. Kein Wunder, dass es Verschwörungstheorien, offenkundige Manipulationen und Propaganda heute leichter schaffen, im Netz der Online-Welten ihr Publikum zu finden. Kurz vor der US-Wahl stellen wir die Frage: Welchen Einfluss haben Facebook und Google auf Europa? Was bewirken Filterbubbles und Echoräume? Wie reagieren europäische Qualitätsmedien auf die Umbrüche der Medienwelt. Und nicht zuletzt: Was hat der Journalismus von Morgen mit der Demokratie in unseren Gesellschaften zu tun? Müssen wir akzeptieren, dass die aufklärerische Rolle der Medien mit der Digitalisierung zu Grabe getragen wird?

Donnerstag, 3. November 2016, 19.00 Uhr

ORF Radiokulturhaus, Großer Sendesaal

Argentinierstraße 30a, 1040 Wien

ERÖFFNUNG:
Franz Fischler,
Präsident Europäisches Forum Alpbach, Wien

DISKUSSION:
Olja Alvir,
Journalistin und Autorin, Wien

Bernhard Pörksen, Institut für Medienwissenschaft, Universität Tübingen

Hanno Settele, ORF

Elisabeth Wehling, Kognitionsforscherin, University of California, Berkeley

Aidan White, Director of the Ethical Journalism Network

MODERATION:
Klaus Unterberger,
ORF Public Value


Wir bitten Sie, uns unter (01) 87878-14384 oder per E-Mail an praesentation@orf.at über Ihre Zu- und Absagen zu informieren.



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2016-10-10

Am 1. Januar 2017 tritt eine Neufassung des WDR-Gesetzes in Kraft, die unter anderem die Reduktion von Werbezeiten im Hörfunk zur Folge haben wird. Ab Anfang nächsten Jahres darf in den Radiowellen des WDR deshalb - statt wie bisher 90 Minuten - nur noch im Umfang von 75 Minuten werktäglich geworben werden. Außerdem dürfen Werbungen mit Jahresbeginn 2017 nur noch in zwei statt bisher drei Programmen eingespielt werden. 2019 wird diese Regelung mit nur 60 Minuten Werbezeit pro Tag in einem Programm nochmals verschärft.

In seinem Beitrag “Folgen der Werbereduzierung im Hörfunk“, erschienen in den Media Perspektiven 7-8/2016, warnt Medienjournalist Helmut van Rinsum vor den möglichen Folgen dieser Werbereduzierung und analysiert die damit verbundene medienpolitische Diskussion. Er steht dem neuen Gesetz dabei äußerst kritisch gegenüber und äußert Bedenken über die daraus entstehenden finanziellen Verluste für den WDR (die voraussichtlichen Einbußen werden auf rund 12 Mio. Euro jährlich geschätzt): Neben einem beträchtlicher Schaden für den Radiosender selbst, prognostiziert van Rinsum auch negative Konsequenzen für die gesamte nationale Hörfunkvermarktung der ARD. Er bezieht sich dabei auf Medienexperten, die in Werbereduzierungen einen potentiellen Schaden für die gesamte Gattung “Radio“ sehen.

Zum Artikel in "Media Perspektiven" 


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»AUFMACHEN« - Der Public-Value-Bericht 2015/16

Im aktuellen Leistungsbericht des ORF beschreiben ORF-Mitarbeiter/innen - anhand zahlreicher Projekte aus 2015/16 - ihre Auffassung von Medienqualität unter dem Aspekt des "Aufmachens". Die Perspektive von innen wird durch zahlreiche Beträge von externen Autor/innen erweitert.

Im beigelegten Datenheft finden sich zudem zahlreiche Daten und Fakten zur ORF-Medienproduktion 2015.  [mehr]

[Download Public-Value-Bericht]

[Download Datenheft 2015]


Das Geheimnis der Farben
Fünf Qualitätsdimensionen und insgesamt 18 Leistungskategorien definieren ORF Public Value: abgeleitet aus dem ORF-Gesetz, den ORF-Programmrichtlinien, den ORF-Leitlinien sowie den aktuellen Anforderungsbedingungen in Gesellschaft und Medienentwicklung. [mehr]



Public Value Bericht 2015/16

 Studie »eneration What?«