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Aktuelles

Hier finden Sie Neuigkeiten und Informationen aus Österreich, Europa und der Welt zu aktuellen Entwicklungen unter anderem in den Bereichen »Public Value«, »öffentlich-rechtliche Medien«, sowie »Qualitätsjournalismus«.
 
2017-04-07

„Was wir über die Welt wissen, erfahren wir aus den Medien“. Dieses Selbstverständnis der Journalistinnen und Journalisten wird zurzeit massiv erschüttert. Ob Lügenpressendebatte oder Vertrauensverlust: die Medien sind zur Reflexion gefordert. Doch was kann Medienkritik? Wie selbstkritisch sind Journalistinnen und Journalisten? Braucht es Bürgerjournalismus zur Journalismuskritik? Und: Lässt sich mit Medienberichten Medienkompetenz im digitalen Zeitalter fördern?

Ein DialogForum zur Präsentation des Public-Value-Berichts des ORF.

Donnerstag, 27. April, 19.00 Uhr
ORF RadioKulturhaus, Studio 3,
Argentinierstraße 30a, 1040 Wien

BEGRÜSSUNG:
Dr. Alexander Wrabetz, Generaldirektor des ORF

KEYNOTE
„DIE ZEHN GEBOTE DER MEDIENKRITIK“
Univ.-Prof. Dr. Fritz Hausjell, Universität Wien

DISKUSSION:
Helge Fahrnberger, „Kobuk“
Harald Fidler, „Der Standard“
Nadja Hahn, MSc, ORF-Medienmagazin
Mag.a Anna-Maria Wallner, „Die Presse“

Wir bitten Sie, uns unter (01) 878 78-14384 oder per E-Mail an praesentation@orf.at über Ihre Zu- oder Absage zu informieren.


Transparenz ist zentraler Bestandteil der ORF-Unternehmenskultur. Mit Ihrer Zusage bestätigen Sie, dass die Annahme dieser Einladung sachlich gerechtfertigt ist bzw. der Repräsentation dient. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Bild:© Logan Cyrus/afp

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2017-03-17


Am 20. März startet der deutsche öffentlich-rechtlicher Radiosender Deutschlandfunk mit „@mediasres – Das Medienmagazin“ und bringt damit die erste werktägliche Hörfunksendung zum Thema Medien im deutschsprachigen Raum.

In der Pressemitteilung sagt der Deutschlandradio-Intendant Dr. Willi Steul: „Es geht um Fakten statt Fakes, um Dialog statt Abschottung, um Einordnung statt Tickerwissen. Mit der neuen Mediensendung wird der Deutschlandfunk einen wichtigen Beitrag für die eigenständige Meinungsbildung und für den demokratischen Diskurs in unserem Land leisten.“

@mediasres wird von Montag bis Freitag um 15:35 zu hören sein. In der Sendung am Freitag tritt die Redaktion in den Dialog mit den Zuhörerinnen und Zuhörern und ermöglicht eine aktive Partizipation.

Zu „Medienkorrespondenz“ sagte der Sprecher des Deutschlandradios Jörg Schumacher, dass die Hauptthemenfelder des Medienmagazins die Pressefreiheit, Medienethik, -pädagogik, -forschung und -politik sein werden. Darüber hinaus würden auch Medienkonzentration bzw. der Abbau von Medienvielfalt und der Strukturwandel in der Medienwelt zu den Themenbereichen der Sendung gehören.

Um Themen wie die Bedrohung der Pressefreiheit adäquat beleuchten zu können, arbeiten die Redaktion von @mediasres auch mit der Nichtregierungsorganisation „Reporter ohne Grenzen“ zusammen.

Das Medienmagazin konnte ebenfalls bekannte Personen wie den Schauspieler Christian Ulmen, die frühere „taz“-Kolumnistin Silke Burmester, Ex-Piratenpartei Politikerin Marina Weisband und den Journalisten Matthias Dell für eine Zusammenarbeit gewinnen. Im monatlichen Wechsel werden sie Kolumnen für @mediasres verfassen.
Der besondere Fokus liegt auf den Onlineaktivitäten des Sendeformats. Neben dem Onlineauftritt auf der Webseite des Deutschlandfunks, zeigt @mediasres auf Facebook und Twitter ebenfalls Präsenz. Ein Newsletter rundet das Onlineangebot des neuen Medienmagazins ab.

Mehr Informationen:

Pressemitteilung Deutschlandfunk

Onlineauftritt von Medias Res auf Deutschlandfunk

Zum Artikel von Medienkorrespondenz


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2017-03-14

Nichts ist so umstritten wie die „Wahrheit“. Orientiert man sich am „postfaktischen Zeitalter“, zählen emotionale Befindlichkeiten mehr als objektivierbare Fakten. Folgt man dem politischen Diskurs, bewirken anonyme Hassbotschaften oft mehr als tiefgründige Argumente. Befindet man sich in seiner eigenen „Filterbubble“, zählt die angenehme Wahrheit mehr als die fremde. Doch was sind „Fakten“ eigentlich? Wer muss dabei was beweisen? Wie gehen wir mit Information um? Was hören wir, wenn von der „Wahrheit“ gesprochen wird? Woran erinnern wir uns? Wie vermitteln wir Fakten? Wie wirken sie auf uns? Das ORF-DialogForum geht neue Wege. Statt traditioneller Podiumsrunde argumentieren jeweils zwei Diskutant/innen mit- und gegebenenfalls gegeneinander. Wer hat die besseren Fakten, die überzeugenderen Argumente? Die glaubwürdigsten Beispiele?

DialogForum
am 28. März, 19.30 Uhr,
im Studio 3 des ORF-RadioKulturhauses,

Argentinierstraße 30A, 1040 Wien

KEYNOTE: Marc Abrahams, Erfinder des „IGNobel-Preises“

DISKUSSION:
Univ.Prof.DDr. Matthias Karmasin, Direktor des CMC,Österreichische Akademie der Wissenschaften/Alpen-Adria-Universität
Richard Schmitt, Chefredakteur von Krone.at
Franziska Tschinderle, Journalistin bei „Datum“
Lisa Totzauer, Nachrichtenchefin ORF eins

MODERATION: Konrad Mitschka, ORF Public Value

Wir bitten Sie, uns unter (01) 87878-14384 oder per E-Mail an praesentation@orf.at über Ihre Zu- oder Absage zu informieren.


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2017-03-10

Am 13. März startet der Kultursender Arte sein neues werktägliches Reportageformat „Re:“.

In der 30-minütigen Dokumentation werden aktuelle Themen anhand starker Protagonisten erzählt. „Wir wollen Europa begreiflicher machen, aus der Sicht von Menschen, deren Geschichten den komplizierten Kontinent in allen seinen Winkeln ausleuchten“, sagte Arte Deutschland-Geschäftsführer und ZDF Koordinator Wolfgang Bergmann in Berlin.
Ebenfalls spricht er von einer „journalistischen Mobilmachung für Europa“ und bezeichnet den Innovationsschub als „die größte Programmanstrengung von Arte Deutschland in den letzten zehn Jahren“.
Den Auftakt des „Re:“ Programms macht am 13. März - zwei Tage vor den Wahlen in den Niederlanden- die Reportage „Auch unsere Niederlande! Sylvia Simons und ihre neue Partei“. Gefolgt von polnischen Freizeitkriegern, französischen Supermüttern und einem ukrainischem Pizzabäcker.

Parallel zur TV Ausstrahlung kann die Sendung um 19.45 Uhr auch in der Arte-Mediathek und auf Facebook live verfolgt werden.
Überdies setzt Arte auf eine starke Einbindung des Publikums in den sozialen Netzwerken wie Twitter und Facebook. Diskussionen mit Experten und eine wöchentliche Facebook-Livesendung „Re:act!“ runden das Angebot ab.

Geplant sind 160 Filme pro Jahr, deren Produktion auf die verschiedenen ARD-Anstalten und das ZDF verteilt wird. Das ZDF beauftragt wiederum Produktionsfirmen wie Spiegel TV, Eco Media oder Sandra Maischbergers Vincent TV mit der Herstellung der aktuellen Reportagen.

Mehr Infos:
[Zum Artikel vom Spiegel Online]

[Arte Pressemitteilung]

[Der Online Auftritt von „Re:“ auf Arte.tv]


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2017-02-20

 Der ORF veranstaltet in Kooperation mit dem Europäischen Forum Alpbach ein "ORF-DialogForum" zu folgendem Thema:

Big Data, grenzenlose Kommunikation und Überwachungsmöglichkeiten in noch nie gekanntem Ausmaß: Die neue digitale Weltordnung löst gleichzeitig Euphorie und Angst aus. Die vier Internetkonzerne Google, Apple, Facebook und Amazon – kurz GAFA – sind von vielversprechenden Start-ups zu globalen Wirtschaftsmächten herangewachsen. Heute übersteigt ihr Marktwert jenen vieler Volkswirtschaften. Mit Algorithmen, Codes und Werbediensten prägen sie das Informations- und Medienverhalten vieler Menschen. Welche Konsequenzen ergeben sich durch diese digitale Disruption für die Demokratie? Welche Folgen haben Data-Mining, „Filterbubbles“ und personalisierte Kommunikation? Braucht das digitale Zeitalter neue Regeln, Orientierungen und demokratische Grundrechte?

Freitag, 3. März 2017, 19.30 Uhr
ORF RadioKulturhaus, Großer Sendesaal
Argentinierstraße 30a, 1040 Wien

BEGRÜSSUNG:
Caspar Einem, Vizepräsident des Europäischen Forums Alpbach

KEYNOTE:

Evgeny Morozov, einer der weltweit gefragtesten Netz-Experten, Autor von: „Smarte neuen Welt- Digitale Technik und die Freiheit des Menschen“

DISKUSSION:

Verena Metze-Mangold, Präsidentin der deutschen UNESCO-Kommission
Ingrid Brodnig, PROFIL, Buchautorin von „Hass im Netz“
Patrick Swanson, ORF, ZIB social media
Anna Svec, Bloggerin „Mosaik – Politik neu zusammensetzen”

MODERATION:
Klaus Unterberger, ORF Public Value

Anmeldungen an: zukunft@orf.at

Das ORF DialogForum wird auf zukunft.ORF.at live gestreamt und auf ORF III zeitversetzt gesendet. 


(© Fotos: Peter Ostholt - Rosa Luxemburg-Stiftung)
 


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»OPENup« - Public-Value-Report 2015/16

In the current ORF performance report ORF employees describe through projects from 2015/2016 their perception of media quality under the aspect “ORF opens up”. The organizations internal perspectives are extended through multiple contributions of external authors. The attached data booklet features countless data and facts about ORF- media production 2015.   [more]
 

[Download Public-Value-Report]

[Download Data Booklet 2015]

The Secret of the colors
Five quality dimensions and 18 performance categories define ORF public value. Those dimensions and categories derive from the ORF Act, ORF program guidelines, ORF mission statement as well as current demanded requirements by the society and the media development.  [more]


Research Paper » Generation What?«