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Aktuelles

Hier finden Sie Neuigkeiten und Informationen aus Österreich, Europa und der Welt zu aktuellen Entwicklungen unter anderem in den Bereichen »Public Value«, »öffentlich-rechtliche Medien«, sowie »Qualitätsjournalismus«.
 
2017-06-26

Die Stärkung der Medienkompetenz von Bürger/innen in Südosteuropa ist das Ziel der Initiative CIMU SEE (The Coalition of Media and Information Users in South East Europe). Im Zuge des von EU und UNESCO unterstützten Projekts "Building trust in media in South East Europe and Turkey" hat CIMU SEE die Internetplattform www.cimusee.org gegründet, auf der Bürger/innen mehr über die Medienlandschaft in ihrer Region erfahren können und darüber hinaus auch die Möglichkeit haben sich aktiv einzubringen.

Über den "Citizens' Media Monitor", der ein zentraler Teil der Plattform ist, soll es für Bürger/innen möglich sein, Medien oder Medienhalte zu melden. Die eingehenden Meldungen werden durch CIMU und ihre Partnerorganisationen im Einzelnen geprüft und an zuständige Behörden weitergeleitet.

CIMU SEE habe damit eine zentrale Rolle, um öffentliche Anliegen bei gesetzlichen und juristischen Debatten zu Medien- Informationsfragen zu formulieren, sagte Alton Grizzle, zuständig für das UNESCO-Programm MIL (Media and Information Litarcy).

Mehr dazu:
Full Article [English]

www.cimusee.org
UNSECO MIL CLICKS


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2017-06-19

Zum 25. Jubiläum der ORF-Aktion "NACHBAR IN NOT" fand am Montag, dem 19. Juni 2017, ein international besuchter Empfang beim Bundespräsidenten und Schirmherren der Hilfsaktion, Prof. Dr. Alexander Van der Bellen, in der Wiener Hofburg statt. Geladen und gekommen waren nicht nur hochrangige Vertreter des ORF und der "Nachbar in Not"-Hilfsorganisationen - Caritas, Care, Diakonie, Hilfswerk, Malteser, Rotes Kreuz, Samariterbund und Volkshilfe -, sondern auch zahlreiche Botschafter jener Länder, denen "Nachbar in Not" in den vergangenen 25 Jahren in Krisen- und Katastrophenfällen geholfen hat.

Insgesamt 223,1 Millionen Euro sind seit der Gründung der Hilfsaktion, die 1992 als Hilfe für die Flüchtlinge und Vertriebenen des Jugoslawienkrieges ins Leben gerufen wurde, von den Österreicherinnen und Österreichern gespendet worden. Zehn Jahre half NACHBAR IN NOT den notleidenden, zivilen Opfern des Bürgerkriegs beim Überleben und schließlich auch beim Wiederaufbau. Die Aktion wurde zum Synonym für rot-weiß-rote Hilfe und ist es bis heute geblieben. NACHBAR IN NOT wurde 2003 in eine Stiftung umgewandelt und hat sich in einem Vierteljahrhundert von der Jugoslawienhilfe zur Österreich-Dachmarke von ORF und NGOs für internationale Hilfseinsätze entwickelt.

Zur OTS:

Ein Vierteljahrhundert weltweite Hilfe durch ORF-Aktion "NACHBAR IN NOT" Teil 1 + Teil 2

Bild: ORF/Thomas Jantzen



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2017-06-14

Europa sorgt für besorgniserregende Schlagzeilen: Brexit, autoritäre und nationalistische Regierungspolitik in Polen und Ungarn, soziale Krisen in Griechenland und Spanien und ein länderübergreifender, oft fremdenfeindlicher Populismus zeichnen ein düsteres Bild des historischen Projektes der europäischen Integration.

Doch es gibt auch ein anderes Gesicht Europas:
Die Aufbruchsstimmung in Frankreich nach dem Wahlsieg von Emmanuel Macron, vielfältige, lebendige Demokratie-Initiativen in ganz Europa, junge
Menschen, die sich in allen Hauptstädten organisieren, um ihre engagierte, proeuropäische Haltung zu demonstrieren, öffnen den Blick auf ein
Entwicklungsszenario, das eine intellektuelle Wende im Umgang mit der Zukunft Europas auslösen könnte:

• Was, wenn Europa gelingt?
• Was, wenn aus dem Jammertal der "Bad News" ein attraktiver Möglichkeitsraum wird, der die Vorzüge eines grenzenlosen, entwicklungsoffenen und zukunftsorientierten Europa zu schätzen weiß?
• Was, wenn insbesondere junge Menschen wieder an die Gestaltbarkeit eines vielfältigen, lebendigen, demokratischen Europas glauben?

Anlässlich der Präsentation einer europaweiten Umfrage von Chatham House, die die Einstellungen der Europäer/innen aus zehn Ländern zu diversen Fragen analysiert, diskutieren im ORF-DialogForum in Kooperation mit der Erste Stiftung und dem Europäischen Forum Alpbach:

DISKUSSION:
Edit Inotai, Centre For Euro-Atlantic Integration And Democracy (CEID)
Philippe Narval, Europäisches Forum Alpbach
Matthew Goodwin, Chatham House
Nini Tsiklauri, Pulse of Europe
Cornelia Vospernik, ORF-"WELTJournal"

MODERATION:
Klaus Unterberger, ORF Public Value

Donnerstag, 29. Juni 2017, 19.30 Uhr
ORF RadioKulturhaus, Studio 3
Argentinierstraße 30a, 1040 Wien

Wir bitten Sie, uns unter (01) 878 78-14384 oder per E-Mail an praesentation@orf.at über Ihre Zu- oder Absage zu informieren.

Transparenz ist zentraler Bestandteil der ORF-Unternehmenskultur. Mit Ihrer Zusage bestätigen Sie, dass die Annahme dieser Einladung sachlich gerechtfertigt ist bzw. der Repräsentation dient. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Bild: ANDREI PUNGOVSCHI / AFP



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2017-06-09


Ein neuer Bericht des Reuters Instituts »VR for News: The New Reality?« beschäftigt sich mit der Frage, ob und wie »Virtual Reality (VR)« in Zukunft Einzug in den Newsroom halten könnte. Dazu befragte die Autorin Zillah Watson, die bisher die redaktionelle Entwicklung von VR bei der BBC geleitet hat, 20 Führungspersonen aus europäischen und US-amerikanischen Medienunternehmen zum Thema.

Laut Watson sei die Weiterentwicklung von VR zwar enorm schnell vorangeschritten, allerdings müsse nun daran gearbeitet werden diese Technologie auch für das Publikum nutzbar zu machen. Um dem Publikum die Vorteile von VR deutlich zu machen, müssten Medienunternehmen und Technologieentwickler stärker zusammen arbeiten, so Watson.

Als zentrale Bereiche identifiziert Watson, Strategie und Finanzierung, Inhalt, Hardware sowie Zielgruppen und Monetisierung auf die sich Medienunternehmen konzentrieren müssten, um VR sinnvoll zu integrieren.

Insbesondere große Medienunternehmen sollten aus der rasanten Entwicklung des Internets ihre Lehren ziehen und das Potential von VR nicht unterschätzen. Sie müssten in diese Technologie investieren, um ihre Führungsrolle zu behalten und sich einen Vorteil zu verschaffen.

Mehr Informationen
Artikel in European Journalism Observatory
Full report »VR for News: The New Reality?"

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2017-06-09

​1997: Tony Blair wird Premierminister in Großbritannien, Viktor Klima
ist Bundeskanzler in Österreich, der tödliche Unfall von Lady Diana
sorgt für weltweite Schlagzeilen und das Internet wird als der neue
Ort grenzenloser Medienfreiheit gefeiert.

Heute, 20 Jahre später, diskutiert man das globale Netz unter anderen Gesichtspunkten:

Mächtige US-Konzerne beherrschen die Geschäftsmodelle, Big
Data sorgt für bedrohliche Überwachungsszenarien, "Filterbubbles"
und "Fake News" dominieren die Debatte um die Negativeffekte der
digitalen Kommunikation.

Trotzdem ist das Netz nach wie vor ein faszinierender Möglichkeitsraum,
vor allem wenn es im Interesse der Menschen und der Gesellschaft
genützt wird.


• Doch wie entsteht ein "Netz der Gesellschaft"?
• Welche Rolle spielt das Internet für öffentlich-rechtliche Medien?
• Was bedeutet "digitale Kompetenz"?

Ein DialogForum anlässlich von 20 Jahren ORF.at

Dienstag, 13. Juni 2017, 18.00 Uhr
Studio 3, RadioKulturhaus, Argentinierstraße 30a, 1040 Wien

BEGRÜSSUNG: Dr. Alexander Wrabetz, Generaldirektor des ORF

DISKUSSION:
Ingrid Brodnig, digitale Botschafterin Österreichs in der EU
Gerald Heidegger, Chefredakteur ORF.at
Alexander Knetig, Chefredakteur ARTE Creative
Stefano Semeria, Bereichsleiter junge Zielgruppen im SRF

MODERATION: Konrad Mitschka, ORF Public Value

Nach der Veranstaltung lädt Sie der ORF dazu ein, auf den Erfolg von ORF.at anzustoßen.


Wir bitten Sie, uns unter (01) 878 78-14384 oder per E-Mail an praesentation@orf.at über Ihre Zu- oder Absage zu informieren.


Transparenz ist zentraler Bestandteil der ORF-Unternehmenskultur. Mit Ihrer Zusage bestätigen Sie, dass die Annahme dieser Einladung sachlich gerechtfertigt ist bzw. der Repräsentation dient. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!



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Weitere Einträge:
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#Next Generation
Die Videoreihe „Next Generation“ ergänzt die Aussagen der ORF-Mitarbeiter/innen zu Medienqualität und -zukunft im Public Value Bericht 2016/17. Dazu hat das Public Value Kompetenzzentrum einige der jüngsten ORF-Mitarbeiter/innen gefragt, welche Erwartungen, Ansprüche und Forderungen sie an ein öffentlich-rechtliches Medium stellen – und wie Medienqualität im digitalen Europa produziert werden kann. Mehr dazu auf dieser Website.

[Zu den Videos]


»Qualität entfalten« - Der Public-Value-Bericht 2016/17
»Qualität entfalten« - Diesen Anspruch haben wir im aktuellen Public Value-Report wörtlich genommen: Wie in den letzten Jahren geben zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus TV, Radio und Online Einblick in ihre Arbeit und begründen ihre persönliche Perspektive zu öffentlich-rechtlicher Qualität. Die jeweilige Rückseite der fünf Hefte zu den Qualitätsdimensionen des »Public Value« lässt sich zu einem Plakat entfalten, das ORF-Leistungen im Kontext thematisiert. [Zu den Downloads]


Das Geheimnis der Farben
Fünf Qualitätsdimensionen und insgesamt 18 Leistungskategorien definieren ORF Public Value: abgeleitet aus dem ORF-Gesetz, den ORF-Programmrichtlinien, den ORF-Leitlinien sowie den aktuellen Anforderungsbedingungen in Gesellschaft und Medienentwicklung. [mehr]



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