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Aktuelles

Hier finden Sie Neuigkeiten und Informationen aus Österreich, Europa und der Welt zu aktuellen Entwicklungen unter anderem in den Bereichen »Public Value«, »öffentlich-rechtliche Medien«, sowie »Qualitätsjournalismus«.
 
2016-11-09

Das Selfie einer ganzen Generation ist fertig: Insgesamt haben knapp eine Million Menschen in 35 Staaten mitgemacht, fast 90.000 Österreicher/innen haben sich mit 149 Fragen zu Politik und Sex, zu Bildung und Glück, zu Arbeit und Europa auseinandergesetzt. Das ORF-DialogForum diskutiert die Ergebnisse: Ticken die jungen Österreicherinnen und Österreicher anders als die anderen? Was will die Generation What von Europa, von der Politik, voneinander? Wem vertraut sie? Was will sie beibehalten, was ändern? Und: Was bedeutet das alles für die Zukunft?


 
Dienstag, 22. November 2016, 19.00 Uhr
RadioKulturhaus Studio 3, Argentinierstraße 30, 1040 Wien

Eine Debatte mit
Tobias Bönte, Bayerischer Rundfunk
dariadaria, Bloggerin
Lisa Eckhart, Kabarettistin
Fritz Jergitsch, „Die Tagespresse“
KsFreak, YouTuber
Florian Oberhuber, SORA

Moderation: Philipp Hansa, Ö3

Wir bitten Sie, uns unter (01) 87878-14384 oder per E-Mail an praesentation@orf.at über Ihre Zu- oder Absage zu informieren.

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2016-11-09

Präsidentin von Reporter ohne Grenzen Österreich, Rubina Möhring ist derzeit mit KollegInnen aus Paris und Deutschland in Istanbul, wo heute und morgen wieder JournalistInnen vor Gericht stehen. „Hier sitzen Menschen selbst auf der Anklagebank, die sich sonst immer für andere Verfolgte einsetzen. Das zeigt, wie dramatisch die Lage in der Türkei mittlerweile ist“, sagt Rubina Möhring.

Die in Wien lebende Journalistin befindet sich von Sonntag bis Dienstag als Prozessbeobachterin in der türkischen Bosporus-Metrople Istanbul. Die türkische AKP-Regierung habe den Wunsch und den Willen, kritische Journalisten mundtot zu machen. "So etwas kennt man aus Diktaturen und aus gelenkten Demokratien", sagt Rubina Möhring, Präsidentin von Reporter ohne Grenzen Österreich, im APA-Gespräch. "In der Türkei gibt es keine Pressefreiheit", meint Möhring. Dieses Grund-und Menschenrecht sei nur noch auf dem Papier existent.

Am Montag beginnt das Verfahren gegen Nadire Mater. Die Journalistin und Autorin erlangte Anfang 2001 internationale Bekanntheit, als ihre Interviewsammlung "Mehmets Buch" in zahlreiche Sprachen übersetzt wurde, auch ins Deutsche. Das Buch enthält Gespräche, die die Autorin mit türkischen Wehrpflichtigen geführt hat, die ihren Dienst im Südosten ableisteten. Die Autorin wurde damals wegen Beleidigung der Armee angeklagt, ihr drohten bis zu zwölf Jahre Haft. Sie wurde freigesprochen, ihr Buch wurde aber in der Türkei verboten. Mater ist Mitbegründerin des türkischen Online-Menschenrechtsportal Bianet. Das Portal wurde 2013 von ROG-Österreich mit dem Press Freedom Award ausgezeichnet. Mater nahm damals in Wien den Preis von Möhring entgegen.

Zum Interview auf derstandard.at

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2016-11-09

Mit dem Webangebot „so geht MEDIEN“, das am 7. November an den Start geht, möchten ARD, ZDF und Deutschlandradio Lehrer und Schüler bei der Vermittlung und dem Erwerb von Medienkompetenz unterstützen. Mit Videos, Audios, Quiz, interaktiven Karten und Texten erklärt „so geht MEDIEN“ wie Medien funktionieren. Das Modulkonzept für Schüler von 14 bis 16 Jahren richtet sich an Lehrer aller Schularten, die ihren Schülern mit aktiver Beteiligung Medienkompetenz innovativ und multimedial vermitteln möchten. Dazu gibt es Unterrichtsmaterial zum Download für Lehrkräfte und ein Online-Spiel.
Erste Themenschwerpunkte von „so geht MEDIEN“ sind die Entstehung und die Quellen von Nachrichten, Wahrheit und Lüge im Internet sowie der öffentlich-rechtliche Rundfunk. Weitere Inhalte werden modular ergänzt.

Die Website bindet bestehende Angebote der ARD-Landesrundfunkanstalten, des Ersten, von ZDF und Deutschlandradio ein. Federführend wurde das Angebot vom Bayerischen Rundfunk realisiert.
BR-Intendant Ulrich Wilhelm: „Kinder und Jugendliche sind heute mit einem enormen Medienangebot konfrontiert, das sich rasend schnell verändert und immer schwieriger zu beurteilen ist. Medienkompetenz wird deshalb zur Schlüsselqualifikation. ,So geht Medien' hilft Lehrerinnen und Lehrern, diese Qualifikation interaktiv zu vermitteln.“

Zur Website "So geht MEDIEN"
(Bild: BR)

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2016-11-02

One journalist is killed every four-and-a-half days, according to a report released by UNESCO on Wednesday. While the vast majority of murderous attacks on media workers remain unpunished, UNESCO welcomes an increase in the number of Member States showing stronger will to monitor and report on these crimes.

During the last decade, 827 journalists have been killed while on the job, the UNESCO director-general's report said. The worst hit areas were Arab States including Syria, Iraq, Yemen and Libya. Latin America is the next worst affected region, the Safety of Journalists and the Danger of Impunity report said.
Unsurprisingly, most deaths -- 59 percent over the last two years of the 2006-2015 report -- happen in conflict zones.
Local journalists are far more at risk than foreign journalists, accounting for 90 percent of the victims. But there was a huge spike in foreign journalist deaths in 2014 with 17 killed compared to an average of four in previous years.

Last year saw a massive increase in online journalists being killed, with 21 compared to two in 2014. Almost half of those were Syrian bloggers. The report found that more than 10 times as many men are killed than women -- 195 to 18 in 2014/15 -- while television journalists have overtaken print hacks as the most vulnerable. The report noted that death is not the only harm journalists are exposed to. "The extent of the risks faced by journalists is demonstrated by the 827 killings recorded by UNESCO over the course of ten years," said the report.
"To this, one needs to add the countless other violations endured by journalists, which include kidnappings, arbitrary detention, torture, intimidation and harassment, both offline and online, and seizure or destruction of material." The report was requested by 39 member states of UNESCO's Intergovernmental Council.

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2016-10-31

Aidan White, CEO of the Ethical Journalism Network (EJN), recently published an article on the network’s site, analyzing the effects of Donald Trump’s election campaign on journalism and the American media landscape. According to the New York Times, Donald Trump’s candidacy has tested American journalism to the limit. White seconds this sentiment, arguing that the candidate has forced editors and reporters to question their attachment to the cardinal principles of journalism — balance and impartiality.

White believes that Trump’s personality and behavior have forced mainstream journalist to question how to appropriately cover a candidate for presidency like Trump, who encourages hate and challenges the values of tolerance, pluralism and humanity upon which democracy, if not journalism itself, depends. He understands that due to the fact that Trump’s language and actions fall outside society’s acceptable social norms, journalists may be justified in parking their duty of detachment in favor of more openly critical reporting. He goes on to stress that with his outrageous behavior and difficult media-relations; Donald Trump poses a global threat to press freedom and therefore needs to be handled with outermost care by journalists reporting on him.

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#Next Generation
Die Videoreihe „Next Generation“ ergänzt die Aussagen der ORF-Mitarbeiter/innen zu Medienqualität und -zukunft im Public Value Bericht 2016/17. Dazu hat das Public Value Kompetenzzentrum einige der jüngsten ORF-Mitarbeiter/innen gefragt, welche Erwartungen, Ansprüche und Forderungen sie an ein öffentlich-rechtliches Medium stellen – und wie Medienqualität im digitalen Europa produziert werden kann. Mehr dazu auf dieser Website.

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»Qualität entfalten« - Der Public-Value-Bericht 2016/17
»Qualität entfalten« - Diesen Anspruch haben wir im aktuellen Public Value-Report wörtlich genommen: Wie in den letzten Jahren geben zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus TV, Radio und Online Einblick in ihre Arbeit und begründen ihre persönliche Perspektive zu öffentlich-rechtlicher Qualität. Die jeweilige Rückseite der fünf Hefte zu den Qualitätsdimensionen des »Public Value« lässt sich zu einem Plakat entfalten, das ORF-Leistungen im Kontext thematisiert. [Zu den Downloads]


Das Geheimnis der Farben
Fünf Qualitätsdimensionen und insgesamt 18 Leistungskategorien definieren ORF Public Value: abgeleitet aus dem ORF-Gesetz, den ORF-Programmrichtlinien, den ORF-Leitlinien sowie den aktuellen Anforderungsbedingungen in Gesellschaft und Medienentwicklung. [mehr]



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