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Aktuelles

Hier finden Sie Neuigkeiten und Informationen aus Österreich, Europa und der Welt zu aktuellen Entwicklungen unter anderem in den Bereichen »Public Value«, »öffentlich-rechtliche Medien«, sowie »Qualitätsjournalismus«.
 
2016-10-10

Am 1. Januar 2017 tritt eine Neufassung des WDR-Gesetzes in Kraft, die unter anderem die Reduktion von Werbezeiten im Hörfunk zur Folge haben wird. Ab Anfang nächsten Jahres darf in den Radiowellen des WDR deshalb - statt wie bisher 90 Minuten - nur noch im Umfang von 75 Minuten werktäglich geworben werden. Außerdem dürfen Werbungen mit Jahresbeginn 2017 nur noch in zwei statt bisher drei Programmen eingespielt werden. 2019 wird diese Regelung mit nur 60 Minuten Werbezeit pro Tag in einem Programm nochmals verschärft.

In seinem Beitrag “Folgen der Werbereduzierung im Hörfunk“, erschienen in den Media Perspektiven 7-8/2016, warnt Medienjournalist Helmut van Rinsum vor den möglichen Folgen dieser Werbereduzierung und analysiert die damit verbundene medienpolitische Diskussion. Er steht dem neuen Gesetz dabei äußerst kritisch gegenüber und äußert Bedenken über die daraus entstehenden finanziellen Verluste für den WDR (die voraussichtlichen Einbußen werden auf rund 12 Mio. Euro jährlich geschätzt): Neben einem beträchtlicher Schaden für den Radiosender selbst, prognostiziert van Rinsum auch negative Konsequenzen für die gesamte nationale Hörfunkvermarktung der ARD. Er bezieht sich dabei auf Medienexperten, die in Werbereduzierungen einen potentiellen Schaden für die gesamte Gattung “Radio“ sehen.

Zum Artikel in "Media Perspektiven" 


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2016-10-07

As few weeks into the launch of the “Online”-project in Austria, the International Press Institute (IPI) has now published its first story as part of the campaign. For the piece, IPI interviewed five female Austrian journalists on their experiences with online harassment, digital attacks and online defamation.
The “Online”-project seeks to monitor, expose and campaign against digital attacks on and harassment of journalists in Austria. According to the International Press Institute, the aim of the media initiative is to increase awareness, systematically collect data and increase exchange among journalists and media house that are victims of such attacks. Based on the outcomes of the project, campaign initiators also plan to build guidelines to counter online harassment and provide technical and legal response to victims of digital attacks in the future.


You can find the article here:
In English 

In German

More Info on the IPI´s Online-project is available here.


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2016-10-07

Seit Anfang Oktober ist „funk“, das neue multimediale Angebot von ARD und ZDF für die Zielgruppe 14-29, online. Im Rahmen der Programmpräsentation betonten die Senderverantwortlichen Florian Hager und Sophie Burkhart, dass die Internet-Formate des modernen “Content-Netzwerkes“ anders als alle bisherigen ARD- und ZDF-Programme sein werden. „funk“ vermeide deshalb klassisches lineares Fernsehen und stelle Webvideos als Programmschwerpunkt in den Vordergrund, berichtete die Berliner Zeitung. Pro Jahr steht „funk“ ein Budget von 43,7 Millionen Euro zur Verfügung: Zwei Drittel der Kosten trägt die ARD, ein Drittel übernimmt das ZDF.


Die Beiträge lassen sich im Internet unter www.funk.net abrufen und sind auch per App am Smartphone und Tablet, auf Plattformen wie YouTube und Facebook und zum Teil auch bei Snapchat und Instagram zugänglich. Inhaltlich bietet „funk“ drei Schwerpunkte: Information, Orientierung und Unterhaltung; verteilt auf insgesamt 40 verschiedene Formate. In den Bereich “Information“ fällt beispielsweise die Sendung „Headlinez“, in der sich der Berliner Journalist und Blogger Rayk Anders wöchentlich mit gesellschaftlich relevanten Themen beschäftigt. Unterhaltung bietet „Auf Klo“ - ein YouTube-Talkformat für Mädchen, für das Moderatorin Mai Thi Nguyen-Kim Woche für Woche einen Gast auf der Frauentoilette interviewt.


Brücken schlagen will „funk“ mit der gesellschaftskritischen, politischen Satire „Datteltäter“ für die ein Christ, ein Konvertit, zwei Sunniten und eine Shiitin gemeinsam mit religiösen Stereotypen aufräumen und sich über Engstirnigkeit lustig machen. "Wir wollen einen Raum schaffen für junge Kreative, für Innovationen, für Experimente", fasst die ARD-Vorsitzende Karola Wille die Ambitionen des Projektes zusammen.

Mehr Infos:
Zum Artikel von dwdl.de
Zum Artikel der Berliner Zeitung


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2016-10-06

Mit vier TV- und Kino-Produktionen ist der ORF beim diesjährigen Film Festival Cologne vertreten, das von 7. bis 14. Oktober zum bereits 26. Mal stattfindet: Noch bevor ORF eins diesmal mit vier Filmen in die neue Landkrimi-Saison startet, feiert David Schalkos „Höhenstraße“ unter den zehn besten Produktionen der aktuellen internationalen Fernsehlandschaft ihre Premiere (Kategorie „Top Ten TV“, 13. Oktober). Präsentiert wird auch der SRF/ORF/ZDF-Zweiteiler „Gotthard“, der seine Welturaufführung bereits beim 69. Filmfestival Locarno feierte und voraussichtlich im Dezember in ORF 2 zu sehen ist (Kategorie „Showcase“, 8. Oktober). Ebenfalls im Festivalprogramm mit dabei ist Wolfgang Murnbergers ORF/ARD-Fernsehfilm „Kästner und der kleine Dienstag“, in dem Florian David Fitz die wahre Geschichte einer ganz besonderen Freundschaft erzählt (Kategorie „Specials“, 13. Oktober).

Nicht nur mit TV, sondern auch mit einer Kinoproduktion ist der ORF bei diesem führenden Festival für herausragendes Fernsehen und unabhängige Filmkultur vertreten: Präsentiert wird der vom ORF im Rahmen des Film-/Fernsehabkommens kofinanzierte Dokumentarfilm „Homo Sapiens“ vom international preisgekrönten Filmemacher Nikolaus Geyrhalter (Kategorie „Look“, 8. und 13. Oktober).

(APA OTS vom 6.10.2016)

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2016-09-28

A new report, published by the European Audiovisual Observatory, provides a brand new IRIS Special analysis of the current state of regional and local broadcasting in Europe. It offers an in-depth insight into the regional audiovisual media in Europe in three sections: The first delivers a broad overview of current national developments and reforms in recent years; the second digs deeper into individual national case studies of regional and local media – their distinctive features and regulatory approaches; and the third looks into the future of regional and local broadcasting.

The report also emphasizes the importance of regional media as fora for public debate, communication channels for regional identity as well as for regional news not covered in national reporting. It therefore also points out the need to preserve the existing local media outlets in every European country. In the current hostile economic context with cutbacks causing closures of regional channels throughout Europe, this will ambitious demand will certainly prove itself to be a challenging one for the European media landscape.

A summary of the report can be found here.

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Weitere Einträge:
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#Next Generation
Die Videoreihe „Next Generation“ ergänzt die Aussagen der ORF-Mitarbeiter/innen zu Medienqualität und -zukunft im Public Value Bericht 2016/17. Dazu hat das Public Value Kompetenzzentrum einige der jüngsten ORF-Mitarbeiter/innen gefragt, welche Erwartungen, Ansprüche und Forderungen sie an ein öffentlich-rechtliches Medium stellen – und wie Medienqualität im digitalen Europa produziert werden kann. Mehr dazu auf dieser Website.

[Zu den Videos]


»Qualität entfalten« - Der Public-Value-Bericht 2016/17
»Qualität entfalten« - Diesen Anspruch haben wir im aktuellen Public Value Report wörtlich genommen: Wie in den letzten Jahren geben zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus TV, Radio und Online Einblick in ihre Arbeit und begründen ihre persönliche Perspektive zu öffentlich-rechtlicher Qualität. Die jeweilige Rückseite der fünf Hefte zu den Qualitätsdimensionen des »Public Value« lässt sich zu einem Plakat entfalten, das ORF-Leistungen im Kontext thematisiert. [Zum Download]


Das Geheimnis der Farben
Fünf Qualitätsdimensionen und insgesamt 18 Leistungskategorien definieren ORF Public Value: abgeleitet aus dem ORF-Gesetz, den ORF-Programmrichtlinien, den ORF-Leitlinien sowie den aktuellen Anforderungsbedingungen in Gesellschaft und Medienentwicklung. [mehr]



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