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Aktuelles

Hier finden Sie Neuigkeiten und Informationen aus Österreich, Europa und der Welt zu aktuellen Entwicklungen unter anderem in den Bereichen »Public Value«, »öffentlich-rechtliche Medien«, sowie »Qualitätsjournalismus«.
 
2017-09-12

"Gäbe es den öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht, müsste man ihn gerade jetzt erfinden." Mit dieser These beginnt ein Offener Brief an die deutschen Ministerpräsidentinnen und -präsidenten, sowie an die Mitglieder der Rundfunkkommission.

Insgesamt zehn Thesen zur zukunftsfähigen Ausgestaltung des öffentlich-rechtlichen Auftrags umfasst der Offene Brief, der von mehr als 40 Wissenschafter/innen und Vertreter/innen der Zivilgesellschaft unterzeichnet wurde. Die Unterstützer/innen "stehen für einen starken öffentlich-rechtlichen Rundfunk - auch in der Zukunft" und stellen sich damit gegen Stimmen, die den öffentlich-rechtlichen Rundfunk auf eine "Nischenfunktion" reduzieren wollen.

Der Mediensoziologe und Mitinitiator der Gruppe, Volker Grassmuck sagte gegenüber dem Berliner Tagesspiegel: "In dieser aufgeheizten Debatte wollen wir die Stimme der Vernunft wieder klingen lassen."
So sieht die Gruppe zwar Reformbedarf, allerdings dürften Reformmaßnahmen nicht nur von finanziellen Fragen und Einsparungsüberlegungen getrieben sein. Stattdessen müsse es um die Frage gehen, welchen Auftrag öffentlich-rechtliche Medien im Zeitalter der digitalen Medienwelt erfüllen sollen, und welcher Schritte es bedürfe um die besonderen Qualitätsstandards zu bewahren.

Das Thesenpapier enthält unter anderem die Forderung nach einer Ausweitung des Online-Auftrags inklusive Aufhebung der Löschfristen, sowie des "Sendungsbezugs". Zudem müssten öffentlich-rechtliche Sender zu Plattformen werden, die im Sinne eines "Public Open Space" nicht nur Inhalte der Öffentlich-Rechtlichen, sondern auch solche von Museen und Institutionen bereitstellt.

In Bezug auf die Finanzierung lautet die Forderung "Der Auftrag bestimmt den Beitrag - nicht umgekehrt." So solle zwar verantwortungsvoll mit Gebührengeldern umgegangen werden, jedoch sei es notwendig, dass zunächst "unabhängig von finanziellen Überlegungen die Diskussion geführt" werde, "welches der zeitgemäße Auftrag für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in der digitalen Welt" sei.


Offener Brief inklusive der 10 Thesen auf netzpolitik.org (externer Link)

Artikel auf Tagesspiegel.de (externer Link)



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2017-09-05

Mit NETPEACE startete gestern eine neue Bewegung für Frieden und Demokratie im Internet. Auf Initiative der Umweltorganisation Greenpeace wird sich NETPEACE von nun an für wirksame Maßnahmen gegen digitale Machtmonopole, Fake News und Cyberwar einsetzen. "Im Moment bestimmen vor allem einige wenige US-amerikanische Internet-Konzerne über unsere digitale Welt und über die Regeln, die darin herrschen. Das ist eine Gefahr für unsere Demokratie und für den Frieden - und damit auch für die Umwelt", sagt Greenpeace-Geschäftsführer Alexander Egit. "Die Politik reagiert bisher kaum auf diese Entwicklungen. Es ist daher an der Zeit, dass wir Menschen gemeinsam unsere digitale Welt neu gestalten und eine eigenständige digitale Identität Europas durchsetzen."

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[Link zu NETPEACE]


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2017-08-29

Zwei DialogForen zu brisanten Themen veranstaltet das ORF-Public-Value-Kompetenzzentrum im September zu denen spannende Gäste erwartet werden.


Das DialogForum zum Thema "Wer ist das Volk? Demokratie, Populismus und Medien" findet am 21. September, 18 Uhr im ORF-RadioKulturhaus statt und wird gemeinsam mit der Österreichischen Akademie de Wissenschaften veranstaltet. Das Thema diskutieren W.Lance Bennett, Philipp Blom, Ulrike Guérot, Lisa Mittendrein und Roberto Suárez Candel.

Anlässlich der internationalen Digitalisierungskonferenz "Darwin's Circle" wird am 27. September, um 19.30 Uhr das Thema "Verantwortung in der digitalen Welt" von Jeff Jarvis, Max Schrems, Thomas Wagner, Alexander Egit, Daniela Kraus und Alexander Wrabetz diskutiert.

Mehr Infos und Details zur Anmeldung auf den offiziellen Einladungen:

Einladung "Wer ist das Volk? Demokratie, Populismus und Medien"

Einladung "Verantwortung in der digitalen Welt"


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2017-08-23

Norwegian culture minister Linda Hofstad Helleland has announced that the Nordic countries are planning to set up a new pan-regional fund to support Scandinavia film and TV, which will be administered by the Nordisk Film & TV Fond.

The announcement was made at Bridging the Nordic Market, the Haugesund Festival's main seminar, held Monday at the Norwegian festival to debate how to strengthen Nordic content in a digital age. Taking place at Haugesund's Scandic Maritim Hall, the seminar discussed new business models which can secure a diverse and high-quality Nordic film and TV series content for the public, ensuring that funds are being plowed back into new productions.

"The initiative comes from the Nordic film institutes, which discussed it with us, and it is great to hear of political interest so soon," said CEO Petri Kemppinen, of the Oslo-based Nordisk Film & TV Fond. The five Nordic countries of Denmark, Finland, Iceland, Norway and Sweden are all small markets, and it is difficult to build models that are financially sustainable for only national content, though that content looks to be on a longterm upsurge.

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2017-08-23

The decision to add the Italian TV licence to household electricity and gas bills has seen the number of payers rising 34 percent year on year from 16.5 million in 2015 to 22.2 million in 2016, according to the country's revenue agency. The significant decline in the number of evaders meant the amount collected increased by EUR 500 million, with public broadcaster RAI receiving some EUR 1.7 billion, even though the annual fee was cut to EUR 100 from EUR 113. The agency added that the southern region of Campania had the highest proportion of evaders, with 45.2 percent still refusing to pay the fee, although the new measure resulted in 736,000 new subscribers in 2016. The rate of payments also increased significantly in Calabria, up 57.3 percent year on year to a total of 666,000.

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#Next Generation
Die Videoreihe „Next Generation“ ergänzt die Aussagen der ORF-Mitarbeiter/innen zu Medienqualität und -zukunft im Public Value Bericht 2016/17. Dazu hat das Public Value Kompetenzzentrum einige der jüngsten ORF-Mitarbeiter/innen gefragt, welche Erwartungen, Ansprüche und Forderungen sie an ein öffentlich-rechtliches Medium stellen – und wie Medienqualität im digitalen Europa produziert werden kann. Mehr dazu auf dieser Website.

[Zu den Videos]


»Qualität entfalten« - Der Public-Value-Bericht 2016/17
»Qualität entfalten« - Diesen Anspruch haben wir im aktuellen Public Value Report wörtlich genommen: Wie in den letzten Jahren geben zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus TV, Radio und Online Einblick in ihre Arbeit und begründen ihre persönliche Perspektive zu öffentlich-rechtlicher Qualität. Die jeweilige Rückseite der fünf Hefte zu den Qualitätsdimensionen des »Public Value« lässt sich zu einem Plakat entfalten, das ORF-Leistungen im Kontext thematisiert. [Zum Download]


Das Geheimnis der Farben
Fünf Qualitätsdimensionen und insgesamt 18 Leistungskategorien definieren ORF Public Value: abgeleitet aus dem ORF-Gesetz, den ORF-Programmrichtlinien, den ORF-Leitlinien sowie den aktuellen Anforderungsbedingungen in Gesellschaft und Medienentwicklung. [mehr]



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