DE | EN
DE | EN
Laufende Auftragsprüfungen

1. Neuer Vorschlag für einen öffentlich-rechtlichen Abrufdienst mit fiktionalem Schwerpunkt (Filme und Serien)

Mit dem vorliegenden Vorschlag für einen öffentlich-rechtlichen Abrufdienst mit fiktionalem Schwerpunkt (Film und Serie) soll dem bedeutsamen Wandel in der Mediennutzung einerseits, als auch der Sicherstellung der Auffindbarkeit und Zugänglichkeit von ORF-Produktionen andererseits, durch Bereitstellung eines eigenen öffentlich-rechtlichen Abrufdienstes angemessen Rechnung getragen werden, wodurch nicht nur die Konsumentinnen und Konsumenten, sondern auch die österreichische Produktionslandschaft profitieren werden.

Der ORF übermittelte bereits am 25.08.2017 einen Vorschlag für einen "Öffentlich-rechtlichen Abrufdienst mit fiktionalem Schwerpunkt (Film und Serie)" an die Kommunikationsbehörde Austria (KommAustria), die Bundesarbeiterkammer und die Wirtschaftskammer Österreich. Mit dem (noch nicht rechtskräftigem) Bescheid vom 09.05.2018 (KommAustria vom 09.05.2018, KOA 11.280/18-004) wies die KommAustria den Antrag des ORF aufgrund von Unklarheiten des Finanzierungskonzepts ab.

Der ORF möchte nun im Rahmen eines neuen Antrags ausführlichere Angaben zum Finanzierungskonzept dieses Vorhabens vorlegen.
Mit dem gegenständlichen Vorschlag für einen öffentlich-rechtlichen Abrufdienst mit fiktionalem Schwerpunkt (Film und Serie) kommt der ORF seiner Verpflichtung nach, eine Auftragsvorprüfung durchzuführen. Mit der Veröffentlichung unterzieht der ORF den Vorschlag dem "Vorverfahren" zur Einleitung einer Auftragsvorprüfung und lädt alle vom geplanten Angebot Betroffenen ein, hierzu bis zum 27.03.2019 Stellung zu nehmen.

Unterschriebene bzw. elektronisch signierte Stellungnahmen können per Post bzw per E-mail an den ORF gesendet werden:

Postanschrift: ORF, Würzburggasse 30, 1136 Wien, Kennwort: "ORF-Abrufdienst"
E-mail: stellungnahmen@orf.at

Fristgerecht eingelangte Stellungnahmen werden - soweit nicht aufgrund der Vertraulichkeit von Daten ausdrücklich untersagt - auf dieser Website veröffentlicht. Vertrauliche Daten im Hinblick auf die Auswirkungen auf die Wettbewerbssituation können direkt der Bundeswettbewerbsbehörde übermittelt werden.

Den Vorschlag für einen öffentlich-rechtlichen Abrufdienst mit fiktionalem Schwerpunkt (Film und Serie) finden Sie hier.



2. Vorschlag für einen öffentlich-rechtlichen Abrufdienst mit
fiktionalem Schwerpunkt (Filme und Serien)

Mit dem vorliegenden Vorschlag für einen öffentlich-rechtlichen Abrufdienst mit fiktionalem Schwerpunkt (Film und Serie) soll dem bedeutsamen Wandel in der Mediennutzung einerseits, als auch der Sicherstellung der Auffindbarkeit und Zugänglichkeit von ORF-Produktionen andererseits, durch Bereitstellung eines eigenen öffentlich-rechtlichen Abrufdienstes angemessen Rechnung getragen werden, wodurch nicht nur die Konsumentinnen und Konsumenten, sondern auch die österreichische Produktionslandschaft profitieren werden.

Mit dem gegenständlichen Vorschlag für einen öffentlich-rechtlichen Abrufdienst mit fiktionalem Schwerpunkt (Film und Serie) kommt der ORF seiner Verpflichtung nach, eine Auftragsvorprüfung durchzuführen. Mit der Veröffentlichung hat der ORF den Vorschlag dem "Vorverfahren" zur Einleitung einer Auftragsvorprüfung unterzogen und alle vom geplanten Angebot Betroffenen eingeladen, hierzu bis zum 11.09.2017 Stellung zu nehmen. Unter Einbindung des Public-Value-Beirats (§ 6c ORF-G) und der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) hat die KommAustria die Bereitstellung des Online-Angebots mit Bescheid vom 09.05.2018, KOA 11.280/18-004, nicht genehmigt. Der Bescheid wurde beim Bundesverwaltungsgericht angefochten.

Die eingelangten Stellungnahmen finden Sie hier:

Stellungnahme AK | Stellungnahme VÖP | Stellungnahme WKO


Den Vorschlag für einen öffentlich-rechtlichen Abrufdienst mit fiktionalem Schwerpunkt (Film und Serie) finden Sie hier.

Den Bescheid der KommAustria vom 09.05.2018, finden Sie hier.



3. Ö3-Live/ Visual

Vorschlag für eine Änderung von oe3.ORF.at: Ö3-Live / Visual

Unter oe3.orf.at wird rund um die Uhr der Simulcast-Stream zum laufenden Ö3-Programm angeboten ("Ö3-Live"). Die Subseite "Ö3-Live" beinhaltet einen Webplayer, der hierzu Zusatzinformationen zeigt, die sich unmittelbar auf das laufende Programm beziehen (z.B. Name der Sendung, aktuelle Schlagzeilen, Musiktitel etc.). Um die Attraktivität und Aktualität von Ö3-Live zu bewahren bzw zu steigern, soll es im Bereich Bewegtbild verbessert werden. Dabei werden erstens Livebilder aus dem Sendestudio (eine "Webcam" ist durch das bestehende Angebotskonzept für oe3.ORF.at bereits abgedeckt) und zweitens (die zugehörigen) Musikvideos während laufender Musiktitel (synchron) integriert.

Die Verbesserung von Ö3-Live ist ein Online-Angebot des ORF gemäß § 4f Abs 1 ORF-G, das einen wirksamen Beitrag zur Erfüllung des öffentlich-rechtlichen Kernauftrags (§ 4 ORF-G) leistet.

Mit dem gegenständlichen Vorschlag für Ö3-Live / Visual zur Änderung des Konzepts von oe3.ORF.at (Stand: 26. Mai 2011) kommt der ORF seiner Verpflichtung nach, eine Auftragsvorprüfung durchzuführen. Mit der Veröffentlichung hat der ORF den Vorschlag für eine Änderung von oe3.ORF.at: "Ö3-Live / Visual" dem "Vorverfahren" zur Einleitung einer Auftragsvorprüfung unterzogen und alle vom geplanten Angebot Betroffenen eingeladen, bis zum 3. Juli 2014 Stellung zu nehmen. Unter Einbindung des Public-Value-Beirats (§ 6c ORF-G) und der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) hat die KommAustria die Bereitstellung des Online-Angebots mit Bescheid vom 18.02.2015, KOA 11.266/15-001, nicht genehmigt. Der Bescheid wurde bei den Höchstgerichten angefochten.

Die fristgerecht eingelangten Stellungnahmen (persönliche Angaben wurden entfernt) finden Sie hier: Stellungnahme AK | Stellungnahme VÖZ | Stellungnahme VÖP | Stellungnahme WKO

Den Vorschlag für eine Änderung von oe3.ORF.at: Ö3-Live / Visual finden Sie hier.

Den Bescheid der KommAustria vom 18.02.2015, KOA 11.266/15-001, finden Sie hier.