DE | EN
DE | EN

Trau ! Schau ! Wem ? In Zeiten des globalen Jahrmarkts ist Vertrauen die wichtigste Währung

Mag. Markus L. Blömeke, FH Joanneum


Herr Houghton, eine Zeitung und die Glaskugel

Die Zeitung war noch ein junges Medium an diesem Mittwoch, den 14. Mai 1692, als der Londoner Verleger John Houghton, ein weitgehend vergessener Visionär seiner Zeit, seine Idee in die Tat umsetzte.
Houghton war Herausgeber einer Qualitäts-Wochenzeitung mit dem sperrigen Titel»A collection for improvement of husbandry and trade«, zu Deutsch etwa »Eine Schrift für den Fortschritt in Landwirtschaft und Handel«, und damit war er Herausgeber von so etwas wie einem Prototyp der deutschen »WirtschaftsWoche«. Und an eben diesem 14. Mai 1692 führte Houghton ein neues Element mit der Aura des Offiziellen in den Journalismus ein: Spekulation.
An diesem Tag nämlich veröffentlichte Houghton – so sagen es Historiker, und wir müssen ihnen da vertrauen – die erste Wettervorhersage im westlichen Journalismus. Bis dahin hatten sich Zeitungen zumeist wenigstens dem Anschein nach darauf beschränkt, Faktisches zu berichten – darunter, ganz wie bei heutigen Boulevard-zeitungen, Geschichten über Monster und Missbildungen, vermeintliche Kometeneinschläge und dergleichen mehr; nicht immer glaubwürdig, aber immerhin angeblich reportierend.

Nun also Wettervorhersagen

Die Wettervorhersage als Paradebeispiel für eine Kernprämisse einer funktionierenden Produzenten-Rezipienten-Beziehung

Man mag die Wettervorhersage als solche heute als etwas zutiefst Profanes begreifen, da sie auf technischen Verfahren fußt und ihr Nutzen stets ein kurzfristiger zu sein scheint, und dennoch sind die Mechanismen, die sich an ihre Verkündigung anschließen, wissenschaftlich hochinteressant, läuft doch hier lehrbuchhaft ein Prozess ab, der ohne die wichtigste Währung eines Medienunternehmens sofort zu Ende wäre. Die Rede ist von Vertrauen.
Der Rezipient1 – Online-Redaktionen bezeichnen ihn gern als »User«, was immer ein wenig despektierlich klingt – sieht die Wettervorhersage im Fernsehen meist vorgetragen von einem vergeistigt aussehenden Meteorologen; ein Beitrag, den theoretisch immer genauso gut der Moderator leisten könnte. Der Rezipient folgt ihr häufig selbst dann, wenn sie zwecks Generierung zusätzlicher Werbeeinnahmen recht unfreundlich von der eigentlichen Nachrichtensendung abgeschnitten und einem Werbespot für Hustensaft nachgeordnet worden ist. Und in erstaunlich vielen Fällen richtet nun der Rezipient am eben Gesehenen und Gehörten sein Verhalten aus, legt eine dickere Jacke für den nächsten Tag heraus, stellt einen lang geplanten Badeausflug in Frage, warnt seinen Erntehelfer vor; lässt Winterreifen aufziehen; stellt den Wecker so, dass er früher aufwacht als sonst. Warum tut er das? Weil er dem vergeistigt aussehenden Meteorologen vertraut, dem eingeblendeten Diplom, das für dessen Kompetenz bürgt, und auch dem zumeist modisch bedenklichen, aber bürokratisch wirkenden und damit ironischerweise Vertrauen einflößenden Anzug. Und weil er, ohne freilich bewusst darüber zu reflektieren, dem Sender vertraut, der eben diesen Meteorologen eingestellt hat – dahingehend etwa, dass der Sender sich davon überzeugt hat, dass das Diplom des Meteorologen echt ist, dass letzterer bei der Verkündigung der Wettervorhersage klar bei Verstand sein werde etc. pp. Noch davor muss der Rezipient dem Wetterdienst vertrauen, einem für ihn unbekannten, abstrakten Gebilde, von dem er häufig nicht einmal weiß, wo es überhaupt seinen Sitz hat. Wir erinnern uns: Jahrzehntelang leitete die Tagesschau zum Wetter mit den Worten »Aus Frankfurt nun die Wettervorhersage« über, was dabei keineswegs ein Hinweis auf den Sitz des Deutschen Wetterdienstes war (der nämlich saß schon immer in Offenbach am Main), sondern vielmehr die für das Wetter zuständige Redaktion des Hessischen Rundfunks ansprach, die eben in Frankfurt am Main saß. So kann man sich irren.

»Public Value«: ein marktökonomischer Terminus auf dem Fundament des Naturrechts

Die Diskussion über »Public Value« ist nur scheinbar neu. Tatsächlich ist sie so alt wie die Diskussion über die Funktion des Staates und das Verhältnis zu seinem Bürger. Man muss nicht den Kontraktualismus bemühen, damit klar ist, dass der Bürger im Gegenzug für die Abgabe elementarer Rechte an den Staat bestimmte Gegenleistungen einfordert, einfordern kann. Der Hinweis »Public Value« ist der moderne, aus dem Vokabular von Betriebs- und Volkswirtschaftslehre konstruierte Verweis auf Güter, deren monetärer Wert schwer zu quantifizieren ist, wenngleich ihr Vorhandensein erst das Leben des Bürgers lebenswert macht. Saubere Luft ist solch ein »Public Value«, Rede- und Reisefreiheit sind es ebenso. Hinzu kommen abstraktere Güter, deren Wert an den zivilisierteren Orten der Welt längst anerkannt ist. Es waren die Vereinten Nationen, die bereits vor mehr als einem halben Jahrhundert – und damit viel früher als Mark H. Moore oder die BBC – einen wesentlichen »Public Value« benannten: »Freedom from fear«, das Grundreht auf ein Leben ohne Angst, wurde von den Vereinten Nationen 1948 in der UN-Menschenrechtsdeklaration in den Rang eines schützenswerten Gutes erhoben, womit die Generalversammlung unter anderem der naturrechtlichen Argumentation folgte, die der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von Amerika zugrunde liegt. Dass öffentlich-rechtlicher Rundfunk zwingend der Sphäre des »Public Value« zuzuordnen ist, ist im Zeitalter der Informationsgesellschaften evident; wie hoch dieser Wert anzusetzen ist, hängt indes ganz wesentlich von dem Vertrauen ab, das er bei denen besitzt, die ihn finanzieren.

Vertrauen als Konstitutiv moderner Gesellschaften

Moderne Gesellschaftssysteme – diktatorische fallen eindeutig nicht darunter – basieren fast ausnahmslos auf dem Prinzip von Vertrauensvorschuss und Vertrauenserfüllung. Unser gesamtes Wirtschaftssystem basiert bekanntlich auf etwas, das eigentlich überhaupt keinen Wert hat, nämlich Geld. Ein Hundert-Euro-Schein kostet in der Produktion maximal 16 Cent; die Vorstellung, dass der Schein ohne den Tauschwert des Geldes zu kaum mehr als zum Heizen taugt, ist für ältere Menschen nicht neu. Keine Währung ohne Vertrauen; in der Postmoderne stellt erst Vertrauen einen Wert abstrakter Güter her.

Öffentlich-rechtliche Sender als Konstitutiv der Marktwirtschaft

Reduktionistisch betrachtet, befinden sich öffentlich-rechtliche Sender im 21. Jahrhundert in einer ausgesprochen günstigen Ausgangsposition. Es kann ihnen nicht qua Konstruktion unterstellt werden, dass sie Privatinteressen von Verlegern verfolgen. Ihre Grundstrukturen sind – ebenfalls reduktionistisch betrachtet – fast immer transparent und klar. Ihre Rezipienten erwerben dank der Gebühr ein Recht auf Mitbestimmung und Gehör. Die grundsätzliche Unabhängigkeit öffentlich-rechtlicher Sender von ökonomischen Partikularinteressen ermöglicht journalistische Unabhängigkeit, was wiederum Faktizität ebenso ermöglichen kann wie das Aufzeigen von Missständen und Manipulationen.Eben diese journalistische Unabhängigkeit ist nicht nur ein Grundpfeiler einer offenen demokratischen Gesellschaft. Sie ermöglicht auch dem Bürger erst die Teilnahme am Markt auf Basis rationaler, faktenbegründeter Entscheidungen und ist damit Grundvoraussetzung für eine funktionierende Marktwirtschaft. Vertrauen und ökonomische Tauschgeschäfte am Beispiel der Sendung »Konkret«

Ein Beispiel für eine Sendung, die dazu beiträgt, dass ein freier Markt ermöglicht wird, ist das Verbrauchermagazin »Konkret« des Österreichischen Rundfunks (ORF). Diese Sendung, die bescheiden als »Servicemagazin« gelabelt ist, verfolgt mit in Österreich ungewohnter Unerbittlichkeit von ihr festgestellte Versuche, Verbraucher über die Qualität von Waren und Dienstleistungen hinwegzutäuschen. Die »Konkret«-Redaktion arbeitet dabei mit einer ganz wesentlichen Induktion: dass nämlich Informationen über Güter und Dienstleistungen des täglichen Gebrauchs entscheidungserheblich für das Agieren des Konsumenten am Markt, für seinen Umgang mit dem knappen Gut »Geld« und damit für sein Wohlbefinden sind. Aus programmstrategischer Sicht könnte man dabei nicht ernsthaft behaupten, dass sich diese Sendung in einem günstigen Marktumfeld bewegen würde. Tatsächlich ist in wenigen Segmenten die Konkurrenz größer als in dem der Verbraucherinformation. Die Sendung konkurriert mit zahllosen Zeitschriften, Zeitungsartikeln, Weblgs, von PR-Agenturen vollgeschriebenen Bewertungsportalen wie auch mit unzähligen Sendungen anderer Sender, die Ähnliches versprechen. Dass sie sich dennoch tagtäglich wieder am Medienmarkt behaupten kann, dürfte wesentlich auf zwei Faktoren zurückzuführen sein: zum einen darauf, dass der Sendung die Ernsthaftigkeit, mit der sie produziert wird, ebenso deutlich anzumerken ist wie der Enthusiasmus, mit dem die Macher der Sendung ihr Produkt gestalten; zum anderen darauf, dass der Verbraucher eben aufgrund der oben genannten Unerbittlichkeit der Redaktion eine Unabhängigkeit derselbigen annehmen darf und aufgrund der dadurch entstehenden Vertrauensbasis bereit ist, eine weitere bei ihm knappe Ressource – nämlich Zeit – in die regelmäßige Rezeption der Sendung zu investieren.

Wissenschaft und Praxis

Versuche, die angestrebte Vertrauensbasis zwischen Sendern und Rezipienten herzustellen, konzentrieren sich häufig auf klassische journalistische Parameter, insbesondere auf Faktizität, auf die im reinen News-Journalismus angestrebte Neutralität und auf die Produktionsgeschwindigkeit.
Allein hierüber ein ganz besonders starkes Vertrauen des Rezipienten zum Sender herstellen zu wollen, hieße allerdings, auf ein ganzes Bündel zusätzlicher Möglichkeiten zu verzichten. Interdisziplinäre Betrachtungsweisen ermöglichen problemlos die Identifikation einer Reihe von Ansatzpunkten, an denen mit einem vergleichsweise geringen Aufwand eine beträchtliche Hebelwirkung erzielt werden kann. Auf drei von ihnen sei im Folgenden exemplarisch verwiesen.

Vertrauensbildung I: Aufmerksamkeitsakquise durch Programminformationen

Die meisten Fernsehsender investieren erhebliche Mengen an Arbeit und Kapital in klassische Programmpromotionen verschiedenster Art. Zugleich werden wesentliche moderne Instrumente der Zuschauergewinnung und -bindung häufig noch vernachlässigt. Ein typisches Beispiel hierfür ist der weitverbreitete Umgang mit dem Programmbegleitangebot »Electronic Program Guide«2 (EPG). In technikaffinen Haushalten hat der EPG schon jetzt völlig neue Rezeptionsschemata hervorgebracht, was wenig verwundert, ermöglicht er doch einen schnellen Überblick ebenso wie die komfortable Vorab-Programmierung von Festplattenrekordern zwecks zeitversetzten Sehens. Ganze Haushalte schauen schon heute fast nur noch aufgezeichnete Sendungen; ein Grund, warum die Arbeitsgemeinschaft Teletest mit Beginn des Jahres 2010 die Messung der zeitversetzten Fernsehnutzung in die Quoten-Auswertung einzubeziehen begonnen hat. Das hierfür verwendete neue System »TV Score« ermöglicht dabei – der GfK sei dank – überdies die Messung der Nutzung von EPG-Daten.
Bereits 1997 hat Christian Breunig eine erhebliche Bedeutung von modernen Programmleitsystemen im digitalen Rundfunkmarkt der Zukunft prognostiziert und dabei explizit auf den EPG hingewiesen.3 Zehn Jahre später musste sich Birgit Stark dann schon mit der Frage auseinandersetzen, ob mit dem EPG nicht ein neuer Gatekeeper entstanden war;4  eine Frage, die man mittlerweile mindestens für einen bestimmten Zuschauertypus ganz klar mit »ja« beantworten kann.
Und obwohl die wissenschaftliche Forschung mit derartigen Erkenntnissen geradezu hausieren geht, finden sich bei einer Reihe von Fernsehsendern in Deutschland wie in Österreich noch immer die klassischen EPG-Todsünden, die dafür verantwortlich sein können, dass der Zuschauer eine Rezeption ganzer Sendungen nicht einmal in Erwägung zieht. Da fehlen bei Diskussionssendungen jegliche Hinweise auf das Thema der aktuellen Sendung. Da fehlen im Spielfilm-Bereich jegliche Hinweise auf die schauspielerische Besetzung, obwohl diese bekanntlich wesentliche Selling-Argumente liefern kann. Und manchmal fehlt gleich die komplette Beschreibung der Sendung, was allerdings immer noch besser erscheint, als wenn durch Verwendung höchst bedenklicher Rechtschreibung und Grammatik zumindest das Vertrauen all jener Zuschauer in den Sender erschüttert wird, die sich halbwegs solider Sprachkenntnisse erfreuen.
Eine These, die aus dieser Beobachtung abgeleitet werden kann, lautet: Die saubere Information über das eigene Programm ist der erste Schritt in der Aufmerksamkeitsakquise; er sollte allen anderen Schritten vorausgehen.

Vertrauensbildung II: Hebung des Produktionsniveaus

Evident ist, dass die technische Qualität des Produzierten ausschlaggebend für die gefühlte Glaubwürdigkeit des jeweiligen Produkts sein kann, dass damit technische Qualität ein Pull- wie ein Push-Faktor, schlimmstenfalls ein Knock-out-Faktor sein kann. Programmvergleiche machen erstaunlicherweise immer wieder sichtbar, dass bei in wesentlichen Bereichen äquivalenter technischer Ausstattung das Produktionsniveau verschiedener Sender z. T. erhebliche Unterschiede aufweist. Einige Sender senden – offenbar ganz ohne Bedenken – Material, das bei anderen Sendern sofort als technisch nicht sendefähig aussortiert würde. Beispielhaft genannt seien hier die immer wieder zu sehenden Bilder, die scheinbar mikrolokale Erdbeben unter Festspielhäusern europäischer Metropolen zeigen, die sich in starkem Bildzittern niederschlagen.

Die flächendeckende Einführung von HDTV nach Jahrzehnten intensiver Forschung bietet Chancen auf eine neuerliche Positionierung von TV als Premium-Medium und führt in diesem Zusammenhang zugleich  enormen neuen Herausforderungen. Denn der Aufrüstung bürgerlicher Wohnzimmer zu Heimkinos und Multimediazentralen steht ein Einsparungszwang bei vielen Sendern gegenüber, der sich häufig in Rückschritten bei Bild- und Tonqualität, bei Beleuchtung, Maske und Regie niederschlägt.
Es ist naheliegend, dass der Umgang mit technischen Defiziten häufig abhängig von den Ressourcen ist, die für die Aus- und Weiterbildung von Produktions- wie Redaktionsbeteiligten zur Verfügung stehen. Ohne bestmögliche Aus- und Weiterbildung ist jedoch ein bestmögliches Produktionsniveau schwer zu erreichen.

Vertrauensbildung III: Selbstvertrauen

Nahezu jeder Mitarbeiter gebührenfinanzierter Sender kennt diese Situation: Während einer Familienfeier oder einer anderen Festivität kommt die Diskussion auf den Sender, bei der der Mitarbeiter arbeitet; dann folgt eine mehr oder weniger qualifizierte, zumeist sehr generelle Programmkritik und schließlich kalkulierbar die Frage: »Was macht Ihr eigentlich mit dem ganzen Geld?« In dieser Situation ist der Mitarbeiter Repräsentant des Senders; dass er auf diese Frage eine sinnvolle Antwort geben kann, ist schon aufgrund der zu erwartenden Multiplikatoreneffekte (»Ich kenn’ jemanden, der bei dem Sender arbeitet, der sagt ... «) von unschätzbarer Bedeutung.

Ein weiterer Aspekt ist schwerer zu fassen und liegt – wohl eben daher – noch weitgehend außerhalb des Fokusses der wissenschaftlichen Forschung: Die Rede ist von der Frage, ob die Programmverantwortlichen an das Produkt, das sie selbst produzieren, glauben.
Dass der Glaube Berge versetzen kann, ist ein Gemeinplatz; dass aber der Glaube des Produzenten an das eigene Produkt lang- bis mittelfristig eine Conditio sine qua non für den Erfolg beim Rezipienten ist, wird meist wenig beachtet. Dabei ist selbst ohne Rizzolattis Spiegelneuronen und das reversive Modell der Simulationstheorie evident, dass der Glaube des Senders an sich und seine Botschaft und das Vertrauen des Empfängers in die Glaubwürdigkeit des Senders zwingend zusammengehören.
Die ritualisierten, gleichwohl oft als schmerzhaft empfundenen Angriffe auf öffentlich-rechtliche Sender und auf das öffentlich-rechtliche System als solches, die in erwartbaren Wellen kommen, führen gelegentlich dazu, dass diejenigen, die den öffentlich-rechtlichen Rundfunk erst mit Leben erfüllen, routinemäßig aus einer Verteidigungsposition heraus argumentieren, wo sie als Wahrer eines wichtigen öffentlichen Gutes mehr als selbstsicher auftreten könnten. Mit den Worten des Politikwissenschaftlers gesprochen: Die regelmäßige Überprüfung des Institutionenvertrauens sollte mit einem Vertrauen der öffentlich-rechtlichen Rundfunkinstitutionen in sich selbst einhergehen.

Zwar scheint genau das gelegentlich schwierig in Zeiten technologischer Innovationen, in denen neue mediale Biotope entstehen. Doch ist es de facto nicht schwer, die Orientierung zu behalten. Denn die klassische journalistische Recherchefrage »Cui bono?« ist auch anwendbar, wenn es darum geht, zu hinterfragen, warum etwa Blogger mit wenigen Dutzend Lesern am Tag ein Ende des Journalismus, ein Ende des öffentlich-rechtlichen Systems heraufbeschwören.5 Gewarnt sei vor all jenen, die mit bescheidener, manchmal gar mit überhaupt nicht vorhandener wissenschaftlicher Grundlage allein auf dem Behauptungswege den Eindruck erwecken, allein zu wissen, wie die Zukunft aussehen wird. »Das Fernsehen, so wie wir es kennen, ist in spätestens fünf Jahren tot!«6 Das schrieb der kommerziell hocherfolgreiche VJ-Trainer Michael Rosenblum im Jahre 2003 – vor sieben Jahren. Im Jahre 2009 – der Tod des Fernsehens, wie wir es kennen, war schon seit einem Jahr überfällig – ließ er sicherheitshalber wieder eine ganzes, wenngleich kleineres journalistisches Segment sterben und verkündete: »TV-Lokalnachrichten sind tot«7. Lokalsender in aller Welt sendeten trotzig weiter, worauf sich Rosenblum einem neuen vermeintlichen Todeskandidaten widmete: »Network News is Dead« 8, lautete Anfang 2010 die vorerst letzte Todesanzeige aus Rosenblums Bestattungsunternehmen.

Aus Angst vor dem eigenen Tode zu sterben, ist sicherlich eine wenig sinnvolle Idee. Wer stets den Marktschreiern des internationalen Beratungsgeschäfts hinterherlaufen will, geht ein hohes Risiko ein – und kauft dabei vielleicht für viel Geld den Verlust seines Selbstvertrauens ein. Luhmanns Analyse, derzufolge Vertrauen ein »Mechanismus zur Reduktion sozialer Komplexität«9 sei, der eine »riskante Vorleistung«10  erfordere, erweist sich in diesem Zusammenhang als äußerst zutreffend; zugleich kann sie umgestellt und angewendet werden wie folgt:
Wer als Medienmacher kein absolutes Vertrauen herstellt, geht ein zu großes Risiko ein. Selbstvertrauen ist dabei ein Schlüssel; nur wer sich selbst traut, dem wird auch vertraut.

Schlussüberlegung

Wenn öffentlich-rechtlicher Rundfunk ein »Public Value« wie saubere Luft und sauberes Wasser ist, dann wird klar, was sein Problem ist: Sein Fehlen würde erst vermisst, wenn er nicht mehr da wäre. Daraus ergibt sich, dass öffentlich-rechtliche Sender nicht nur über ihr mögliches Fehlen, sondern auch über ihr Vorhandensein sprechen müssen und ebenso viel ihrer Kraft in das offensive Vermarkten ihrer Stärken investieren müssen wie in den Erhalt ihrer Verteidigungslinien.

Zum Wetter.

Das Jahr 1692, soviel geben die Archive her, war übrigens ein kaltes Jahr mit einem regnerischen Sommer. Das sagt Joan Self vom »Met Office«, dem staatseigenen Wetterdienst des Vereinigten Königreichs. Wir sind geneigt, der Dame zu vertrauen. Vor der Sendung würden wir ihre Angaben dennoch überprüfen.

1    Hier und im Folgenden sind stets beiderlei Geschlecht gemeint.
2    Dt.: »Elektronischer Programmführer«.
3    Vgl. Christian Breunig: Von der Programmzeitschrift zum TV-Guide: Neue Orientierungshilfen durch Videotext und Internet. In: Media Perspektiven 8 / 1997, S. 442 – 455.
4    Vgl. Birgit Stark: Programmauswahl in digitalen Fernsehwelten: Der EPG als Gatekeeper? Ergebnisse einer Nutzerbefragung. In: Medien & Kommunikationswissenschaft 2 / 2007, S. 223 – 246.
5    Dies stets die Tatsache berücksichtigend, dass die alleinige Argumentation mittels Cui-Bono-Prinzip auch zum Fehlschluss »cum hoc ergo propter hoc« führen kann.
6    Rosenblum, Michael und Zalbertus, Andre: Videojournalismus: Die digitale Revolution. Berlin: Uni-Edition 2003. Klappentext.
7    Interview Mark Joyella mit Michael Rosenblum, http://www.vimeo.com/7768268?pg=embed&sec=7768268. Eingesehen am 3. 5. 2010.
8    Michael Rosenblum: Why Network News is Dead. In: RosenblumTV, 26. 2. 2010, 21.35 Uhr. http://www.rosenblumtv.com/?p=4423. Eingesehen am 3. 2. 2010.
9    Vgl. Luhmann, Niklas: Vertrauen: Ein Mechanismus der Reduktion sozialer Komplexität. Stuttgart: UTB Verlag, 4. Auflage 2000. 1. Aufl. 1968.
10    Ebd., S. 27.



TransFORM: Digital Trust & Transparency, Im Gespräch mit Julia Ortner abspielen
TransFORM: Digital Trust & Transparency
Im Gespräch mit Julia Ortner
DialogForum zu Angst und "Nein", Wie gehen Medien mit Angst und Verschwörungstheorien um? abspielen
© ORF
DialogForum zu Angst und "Nein"
Wie gehen Medien mit Angst und Verschwörungstheorien um?
Durch die Corona-Krise mit der ZIB, Interview mit Matthias Schrom, Chefredakteur ORF 2 Information abspielen
© ORF
Durch die Corona-Krise mit der ZIB
Interview mit Matthias Schrom, Chefredakteur ORF 2 Information
Daten, Modelle und Medien, Dr. Niki Popper, Technische Universität Wien abspielen
© ORF
Daten, Modelle und Medien
Dr. Niki Popper, Technische Universität Wien
Von der Berichterstattung in Krisenzeiten zur Krise der Berichterstattung?, Univ.-Prof.in Dr.in Larissa Krainer, Universität Klagenfurt abspielen
© ORF
Von der Berichterstattung in Krisenzeiten zur Krise der Berichterstattung?
Univ.-Prof.in Dr.in Larissa Krainer, Universität Klagenfurt
Ruhe bewahren und nicht spekulieren, Simone Stribl, Zeit im Bild abspielen
© ORF
Ruhe bewahren und nicht spekulieren
Simone Stribl, Zeit im Bild
FAQ mit Stefan Lenglinger, Faris Rahoma blickt hinter die Kulissen des Magazin 1, ORF1 abspielen
© ORF
FAQ mit Stefan Lenglinger
Faris Rahoma blickt hinter die Kulissen des Magazin 1, ORF1
EU(ropa) in Minuten, Helga Mayer, Ö3-Nachrichten abspielen
© Foto: ORF
EU(ropa) in Minuten
Helga Mayer, Ö3-Nachrichten
Öffentlich-Rechtliche Medien in Europa, Korrespondetinnen berichten abspielen
© Foto: Günther Pichlkostner, ORF, ORF, Günther Pichlkostner
Öffentlich-Rechtliche Medien in Europa
Korrespondetinnen berichten
Importance of ORF in a Participatory Democracy, Melanie Sully, Global Partners Governance abspielen
© Foto: Weingartner
Importance of ORF in a Participatory Democracy
Melanie Sully, Global Partners Governance
New York. Paris. Unterpremstätten., Elisabeth Gollackner, Information ORFeins abspielen
© Grafik: ORF, Bild: ORF Hans Leitner
New York. Paris. Unterpremstätten.
Elisabeth Gollackner, Information ORFeins
Qualität der Berichterstattung, Peter Kropsch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Presse-Agentur abspielen
© Grafik: ORF, Bild: dpa/ Georg Wendt
Qualität der Berichterstattung
Peter Kropsch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Presse-Agentur
»MEINS - Weil Content mehr ist«, Irina Oberguggenberger + Team stellen sich vor, ORFeins Information abspielen
© ORF
»MEINS - Weil Content mehr ist«
Irina Oberguggenberger + Team stellen sich vor, ORFeins Information
Die ORF-Radioinformation sperrt nie zu, #Hannes Aigelsreiter, Chefredakteur der ORF-Radios abspielen
© ORF
Die ORF-Radioinformation sperrt nie zu
#Hannes Aigelsreiter, Chefredakteur der ORF-Radios
Ein guter Grund, #Elisabeth Gollackner, Redakteurin der ORF-TV-Information abspielen
© ORF
Ein guter Grund
#Elisabeth Gollackner, Redakteurin der ORF-TV-Information
60 Minuten Unterschied, #Gabriele Waldner-Pammesberger, Leiterin der Ö1-„Journale“ abspielen
© ORF
60 Minuten Unterschied
#Gabriele Waldner-Pammesberger, Leiterin der Ö1-„Journale“
Mehr News statt Fake News, #Patrick Swanson, Leiter des ZiB Social-Media-Teams abspielen
© ORF
Mehr News statt Fake News
#Patrick Swanson, Leiter des ZiB Social-Media-Teams
Ein Garten voller Überraschungen, #Gerald Heidegger, Chefredakteur von ORF.at abspielen
© ORF
Ein Garten voller Überraschungen
#Gerald Heidegger, Chefredakteur von ORF.at
»Wenn ein ZiB-Logo drauf ist, muss es wahr sein«, #6 Patrick Swanson, ZiB Social Media-Team im Interview abspielen
© ORF
»Wenn ein ZiB-Logo drauf ist, muss es wahr sein«
#6 Patrick Swanson, ZiB Social Media-Team im Interview
»Der Moderator ohne Kinderstube: Über die Schwierigkeit kritische Fernsehinterviews zu führen«, Armin Wolf über sein Selbstverständis bei der Interviewführung abspielen
© ORF/Thomas Ramstorfer
»Der Moderator ohne Kinderstube: Über die Schwierigkeit kritische Fernsehinterviews zu führen«
Armin Wolf über sein Selbstverständis bei der Interviewführung
»Standard für Informationen wichtig«, Philipp Blom, Historiker und Autor abspielen
© ORF/Thomas Jantzen
»Standard für Informationen wichtig«
Philipp Blom, Historiker und Autor
„Kommunikation, Macht und der Aufstieg der anti-demokratischen Politik“, Keynote von W. Lance Bennett abspielen
© ORF/Thomas Jantzen
„Kommunikation, Macht und der Aufstieg der anti-demokratischen Politik“
Keynote von W. Lance Bennett
Vertrauen 2.0 - eine neue Herausforderung, ORF #NEXT GENERATION abspielen
Vertrauen 2.0 - eine neue Herausforderung
ORF #NEXT GENERATION
»Public Service Media owns a lot of trust«, Sally Lehrman, Santa Clara University abspielen
© ORF
»Public Service Media owns a lot of trust«
Sally Lehrman, Santa Clara University
Nachrichten sind Vertrauenssache., Public Value Bericht 2016/17 - Individueller Wert - Poster abspielen
Nachrichten sind Vertrauenssache.
Public Value Bericht 2016/17 - Individueller Wert - Poster
...nicht an den Haaren herbeigezogen, Public Value Bericht 2016/17 - Internationaler Wert - Poster abspielen
...nicht an den Haaren herbeigezogen
Public Value Bericht 2016/17 - Internationaler Wert - Poster
Vertrauen – Service – Wissen – Unterhaltung – Verantwortung, Public Value Bericht 2016/17 - Individueller Wert - DATEN abspielen
Vertrauen – Service – Wissen – Unterhaltung – Verantwortung
Public Value Bericht 2016/17 - Individueller Wert - DATEN
"Why are people not telling the truth?", Keynote von Marc Abrahams abspielen
© ORF/Günther Pichlkostner
"Why are people not telling the truth?"
Keynote von Marc Abrahams
»Jeder Mensch hat eine Grundverantwortung«, Madeleine Alizadeh alias dariadaria, Bloggerin abspielen
© ORF/Heribert Corn
»Jeder Mensch hat eine Grundverantwortung«
Madeleine Alizadeh alias dariadaria, Bloggerin
»Wir brauchen Qualitätsjournalismus«, Bernhard Pörksen, Professor für Medienwissenschaft, Universität Tübingen abspielen
© ORF/Günther Pichlkostner
»Wir brauchen Qualitätsjournalismus«
Bernhard Pörksen, Professor für Medienwissenschaft, Universität Tübingen
»Zeit zum Zuhören nehmen«, Christian Schüller, ORF-Korrespondent Istanbul abspielen
© ORF/Hans Leitner
»Zeit zum Zuhören nehmen«
Christian Schüller, ORF-Korrespondent Istanbul
Die Cultural-Memory-Funktion, Public Value Bericht 2015/16: Mag.a Dr.in Corinna Wenzel – Universität Salzburg abspielen
© Foto: Magrit Berger
Die Cultural-Memory-Funktion
Public Value Bericht 2015/16: Mag.a Dr.in Corinna Wenzel – Universität Salzburg
Unser aller Rundfunk im digitalen Zeitalter, Public Value Bericht 2015/16: Prof. Dr. Klaus Meier – Universität Eichstätt abspielen
Unser aller Rundfunk im digitalen Zeitalter
Public Value Bericht 2015/16: Prof. Dr. Klaus Meier – Universität Eichstätt
Die Entschleunigung des „Online First“, Public Value Bericht 2015/16: Mag. Simon Hadler – ORF.at abspielen
© ORF/ Roger Sala
Die Entschleunigung des „Online First“
Public Value Bericht 2015/16: Mag. Simon Hadler – ORF.at
261er schauen, Public Value Bericht 2015/16: Julia Gessl – ORF TELETEXT abspielen
© ORF/Milenko Badzic
261er schauen
Public Value Bericht 2015/16: Julia Gessl – ORF TELETEXT
Sein und Schein, Public Value Bericht 2015/16: Dr. Peter Klein – Ö1 abspielen
© ORF/Milenko Badzic
Sein und Schein
Public Value Bericht 2015/16: Dr. Peter Klein – Ö1
Vertrauen ist eine heikle Sache, Public Value Bericht 2015/16: Dr. Josef Seethaler – Österreichische Akademie der Wissenschaften abspielen
© ORF
Vertrauen ist eine heikle Sache
Public Value Bericht 2015/16: Dr. Josef Seethaler – Österreichische Akademie der Wissenschaften
Vom Hero-Teil der Knackwurst, Public Value Bericht 2015/16: Hanno Settele – ORF TV-Information abspielen
© ORF/Milenko Badzic
Vom Hero-Teil der Knackwurst
Public Value Bericht 2015/16: Hanno Settele – ORF TV-Information
Mehr? [M]eins!, Public Value Bericht 2015/16: Dipl.Ing.in (FH) Lilly Gollackner – ORF TV-Information abspielen
© ORF/Roman Zach-Kiesling
Mehr? [M]eins!
Public Value Bericht 2015/16: Dipl.Ing.in (FH) Lilly Gollackner – ORF TV-Information
Auf eins machen, Public Value Bericht 2015/16: Mag.a Lisa Totzauer – ORF TV-Information abspielen
© ORF/Thomas Jantzen
Auf eins machen
Public Value Bericht 2015/16: Mag.a Lisa Totzauer – ORF TV-Information
Texte 15, u.a. mit Beiträgen von Verena Metze-Mangold, Jürgen Grimm und Olaf Steenfadt abspielen
Texte 15
u.a. mit Beiträgen von Verena Metze-Mangold, Jürgen Grimm und Olaf Steenfadt
Neue Gesichter im Studio, Vorarlberg heute abspielen
Neue Gesichter im Studio
Vorarlberg heute
Birgit Schwarz setzt eine Tradition fort, Birgit Schwarz, Bürochefin ORF-Berlin abspielen
© ORF
Birgit Schwarz setzt eine Tradition fort
Birgit Schwarz, Bürochefin ORF-Berlin
Peter Fritz berichtet aus Europas Hauptstadt., Peter Fritz, Büroleiter ORF-Brüssel abspielen
© ORF
Peter Fritz berichtet aus Europas Hauptstadt.
Peter Fritz, Büroleiter ORF-Brüssel
Zeit im Bild 2: 40 Jahre gut informiert, Armin Wolf, ZiB 2 abspielen
© ORF
Zeit im Bild 2: 40 Jahre gut informiert
Armin Wolf, ZiB 2
Texte II - International, u.a. mit Beiträgen von Olaf Jandura, Uwe Hasebrink und Gregory Ferrell Lowe abspielen
Texte II - International
u.a. mit Beiträgen von Olaf Jandura, Uwe Hasebrink und Gregory Ferrell Lowe
Journalisten im Spannungsfeld der PR, Report beleuchtet diese Thema anlässlich der Veröffentlichung des Public-Value-Berichts 13/14 abspielen
© ORF
Journalisten im Spannungsfeld der PR
Report beleuchtet diese Thema anlässlich der Veröffentlichung des Public-Value-Berichts 13/14
Public Service Media provides guidance, Univ.-Prof. Dr. Katharine Sarikakis, Universität Wien abspielen
Public Service Media provides guidance
Univ.-Prof. Dr. Katharine Sarikakis, Universität Wien
"Leute schätzen die Unabhängigkeit der Nachrichtensendungen", Günther Ogris, Sora abspielen
"Leute schätzen die Unabhängigkeit der Nachrichtensendungen"
Günther Ogris, Sora
"Public Value am Programm diskutieren", Matthias Karmasin, Universität Klagenfurt abspielen
"Public Value am Programm diskutieren"
Matthias Karmasin, Universität Klagenfurt
"Wir spiegeln die Wirklichkeit wieder", Christoph Takacs, ORF III abspielen
"Wir spiegeln die Wirklichkeit wieder"
Christoph Takacs, ORF III
19 800 Minuten, Claudia Dannhauser, Zeit im Bild abspielen
19 800 Minuten
Claudia Dannhauser, Zeit im Bild
Ein Auftrag für die Zukunft, Barbara Weinzierl, Radiochronikredaktion abspielen
Ein Auftrag für die Zukunft
Barbara Weinzierl, Radiochronikredaktion
Kritik schadet nicht, Peter Daser, Radioinformation abspielen
Kritik schadet nicht
Peter Daser, Radioinformation
Kompassfunktion in großer Vielfalt, Andreas Bönte, BR Planung und Entwicklung abspielen
Kompassfunktion in großer Vielfalt
Andreas Bönte, BR Planung und Entwicklung
Information zur Förderung der demokratischen Kultur, Univ.-Prof. Dr. Ulrich Körtner, Institut für Systematische Theologie und Religionswissenschaft abspielen
Information zur Förderung der demokratischen Kultur
Univ.-Prof. Dr. Ulrich Körtner, Institut für Systematische Theologie und Religionswissenschaft
Unabhängige Information, em. Univ.-Prof. Dr. Kurt Widhalm, Ärztekammer abspielen
Unabhängige Information
em. Univ.-Prof. Dr. Kurt Widhalm, Ärztekammer
Der größte Nutzen, Thomas Hadinger, Radioinformation abspielen
Der größte Nutzen
Thomas Hadinger, Radioinformation
Politik zum Angreifen, Marion Flatz-Mäser, Vorarlberg heute abspielen
Politik zum Angreifen
Marion Flatz-Mäser, Vorarlberg heute
Die Ö3-Nachrichten, Helga Mayer, Ö3 abspielen
Die Ö3-Nachrichten
Helga Mayer, Ö3
Orientierung in 1.500 Minuten, Christoph Riedl, TV-Religionsredaktion abspielen
Orientierung in 1.500 Minuten
Christoph Riedl, TV-Religionsredaktion
Forum oder Seelenstriptease, Barbara Karlich-Show abspielen
Forum oder Seelenstriptease
Barbara Karlich-Show
Über den Wert von Vertrauen für Medien, Dr.in Kati Förster, Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaft, Universität Wien abspielen
Über den Wert von Vertrauen für Medien
Dr.in Kati Förster, Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaft, Universität Wien
Die Kür der Information, Hubert Arnim-Ellisen, Ö1-Journale abspielen
Die Kür der Information
Hubert Arnim-Ellisen, Ö1-Journale
Die Quadratur des Kreises? ORF-Wahlforschung als öffentlich-rechtliche Aufgabe und wissenschaftliche Herausforderung, Univ.-Prof. Peter Filzmaier abspielen
Die Quadratur des Kreises? ORF-Wahlforschung als öffentlich-rechtliche Aufgabe und wissenschaftliche Herausforderung
Univ.-Prof. Peter Filzmaier
Multimediale Kommunikation, Emil Kettering, ZDF Medienpolitik abspielen
Multimediale Kommunikation
Emil Kettering, ZDF Medienpolitik
Werte vermitteln, Georg Scheller, BR Planung und Entwicklung abspielen
Werte vermitteln
Georg Scheller, BR Planung und Entwicklung
Öffentlich-rechtlicher Rundfunk als gesellschaftlicher Mehrwert und Verfassungsauftrag, Univ.- Prof. Dr. Karl Ucakar, Universität Wien, Institut für Staatswissenschaft abspielen
Öffentlich-rechtlicher Rundfunk als gesellschaftlicher Mehrwert und Verfassungsauftrag
Univ.- Prof. Dr. Karl Ucakar, Universität Wien, Institut für Staatswissenschaft
Die öffentlich-rechtlichen Medien als vertrauenswürdige Informationsquelle, Dr. Andreas Olbrich-Baumann, Universität Wien, Institut für Psychologie abspielen
Die öffentlich-rechtlichen Medien als vertrauenswürdige Informationsquelle
Dr. Andreas Olbrich-Baumann, Universität Wien, Institut für Psychologie
Ein großartiges Team für mehr Information, Lisa Gadenstätter, ORFeins Information abspielen
Ein großartiges Team für mehr Information
Lisa Gadenstätter, ORFeins Information
Der schnelle Einsatz, Klaus Schönherr, Tirol heute abspielen
Der schnelle Einsatz
Klaus Schönherr, Tirol heute
Tägliche Live-Interviews, Andrea Maiwald. Ö1-Journale abspielen
Tägliche Live-Interviews
Andrea Maiwald. Ö1-Journale
Die öffentlich-rechtlichen Medien als Quelle vertrauenswürdiger Informationen, Überlegungen vor dem Hintergrund osteuropäischer Erfahrungen seit 1989 abspielen
Die öffentlich-rechtlichen Medien als Quelle vertrauenswürdiger Informationen
Überlegungen vor dem Hintergrund osteuropäischer Erfahrungen seit 1989
Trau ! Schau ! Wem ? In Zeiten des globalen Jahrmarkts ist Vertrauen die wichtigste Währung, Mag.  Markus L. Blömeke, FH Joanneum abspielen
Trau ! Schau ! Wem ? In Zeiten des globalen Jahrmarkts ist Vertrauen die wichtigste Währung
Mag. Markus L. Blömeke, FH Joanneum