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Beate Grossegger, Institut für Jugendkulturforschung Kontroverse Standpunkte zulassen Was Jugendliche und junge Erwachsene von redaktionellen Qualitätsmedien erwarten, ist, dass sie die Breite des in der Bevölkerung vorfindbaren Meinungsspektrums abbilden, und zwar idealerweise, ohne zu werten oder dem einen bzw. dem anderen Standpunkt den Vorzug zu geben. Damit ermöglichen sie dem Publikum nämlich, sich selbst eine Meinung zu bilden. Und sie haben dabei auch eine ganz klare Vorstellung davon, was für sie und ihresgleichen Nachrichtenwert hat:

• Aktualität, wobei sie für »Breaking News« besonders empfänglich sind;
• Kuriosität und kreative neue Blickwinkel: Skurrile Themen, aber auch eine unkonventionelle Bearbeitung klassischer Themen;
• Dramatik: Konflikte und Skandale binden Aufmerksamkeit, aber auch Erfolgsgeschichten interessieren - in sozial schwächeren Milieus vor allem Geschichten aus dem Leben von Menschen, die den sozialen Aufstieg geschafft haben;
• Tragweite bzw. Bedeutung für das eigene Leben: Persönliche Betroffenheit steigert das Interesse, abstrakte politische Debatten, die aus Sicht der Zielgruppen mit dem Alltag junger Durchschnittsmenschen nichts zu tun haben, stoßen hingegen auf Ablehnung;
• Identifikation mit den Akteuren und Akteurinnen: Vor allem bei Straßeninterviews, die die authentische Perspektive der Menschen von nebenan symbolisieren, bedeutet das, ganz gezielt Interviewpartner und Interviewpartnerinnen auszuwählen, in denen sich politikdistanzierte Jugendliche und junge Erwachsenen wiedererkennen.

Die Ergebnisse dieser Studie werden in eigener Publikation veröffentlicht » zukunft.ORF.at



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